Konstituierende Sitzungen in Gersheim

Einige Änderungen in den Ortsräten der Gemeinde

GERSHEIM In den Ortsratssitzungen von Bliesdalheim und Reinheim ist kürzlich der Reigen der konstituierenden Ortsratssitzungen in der Bliestalgemeinde eröffnet worden. Hierbei wurden auch die Ortsvorsteher und deren Stellvertreter gewählt.

In Reinheim ist Jürgen Wack nach 20-jähriger Amtszeit nicht mehr angetreten. Zudem konnte er auf 26 Jahre Ortsratstätigkeit zurückblicken. Mit ihm verabschiedete sich auch sein Stellvertreter Peter Rung, der seit zwei Jahrzehnten im Ortsparlament an dem Dorfgeschehen beteiligt war.

Auch in Rubenheim haben nach fünfjähriger Amtszeit sowohl Ortsvorsteherin Kathrin Hauck als auch ihr Stellvertreter Rolf Stühn nicht mehr zur Wahl gestanden.

Auf den Stellvertreterposten wird es zudem in Bliesdalheim mit dem Ausscheiden von Christoph Jung, in Gersheim mit Hans-Jörg Hunsicker, in Herbitzheim mit Walter Sand, und in Walsheim mit dem designierten Bürgermeister der Gemeinde Gersheim, Michael Clivot, neue Gesichter auf der Position geben.

Alle genannten gehören dem Ortsrat ihres Dorfes nicht mehr an. Das dienstälteste Ortsratsmitglied aller 81 in den neun Räten ist der Walsheimer Klaus Karl Welsch, der es auf 34 „Dienstjahre“ bringt.

30 Jahre und mehr haben zudem der frühere Walsheimer Ortsvorsteher Stefan Pauluhn (Walsheim) mit 33 und Johanna Rauch (Niedergailbach) mit 30 Jahren.

Dahinter sind Michael Degott (Herbitzheim) mit 29, Friedel Büchle (Rubenheim) mit 28, Jürgen Wack (Reinheim) mit 26, sowie Rosemarie Florsch (Reinheim) und Klaus Rabung (Herbitzheim) mit jeweils 20 Jahren zu finden.

Die größte Fluktuation innerhalb eines Rates gab es in Bliesdalheim, wo acht Ratsmitglieder ausgeschieden sind und mit dem bisherigen Ortsvorsteher Bernhard Welsch nur noch eines aus der früheren Legislaturperiode übrig blieb.

In dem Ort ist zudem ein Kuriosum eingetreten. Der Ortsrat besteht nur aus sieben statt neun Mitgliedern. Das ergab sich aus dem Umstand, dass der SPD aufgrund des Wahlergebnisses zwar fünf Sitze zugestanden hätten, sie auf ihrer Liste jedoch nur drei Kandidaten aufgeführt hatten.

In Peppenkum/Utweiler schied mit Manfred Freyler nur ein Ratsmitglied aus, die übrigen acht gehörten auch dem „alten“ Rat noch an.

red./ott

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