Kleiner aber wichtiger Puzzlestein

Erstes Resümee von Oberbürgermeister Dr. Marold Wosnitza zum Handyparken

ZWEIBRÜCKEN Seit Einführung des Handyparkens Mitte Mai 2020 gab es über einen Zeitraum von 2,5 Monaten insgesamt 1732 Parktransaktionen, welche mit dem Handy bezahlt wurden. „Kaiserslautern hatte im gleichen Zeitraum rund 2500 Parktransaktionen und das bei rund dem dreifachen an Einwohnern“, betont Oberbürgermeister Dr. Marold Wosnitza bei einem ersten Resümee.

„Das spricht dafür, dass das zusätzliche Angebot, dass wir mit dem Handyparken in Zweibrücken machen, angenommen wird. Dieser erfreuliche Umstand erlaubt einen positiven Blick in die Zukunft“, so der Oberbürgermeister.

Nach der ersten Information zum Handyparken über Presse und soziale Medien im Mai wird in den nächsten Wochen eine zweite Informationsoffensive gestartet, um noch mehr Bürger über das Angebot zu informieren.

Handyparken ist auf allen städtischen gebührenpflichtigen Parkplätzen möglich. Ausgenommen sind die beschrankten Parkplätze und die Parkhäuser.

Finanziell macht die Nutzung der Handy-Apps zum Bezahlen der Parkgebühren für Zweibrücken keinen echten Unterschied zum klassischen Bezahlen mit Bargeld. Auf der einen Seite ist der Verwaltungsaufwand geringer, auf der anderen Seite steht ein etwas höherer Aufwand bei der Kontrolle. Beim Handyparken kann nicht durch einen Blick aufs Armaturenbrett geklärt werden, ob die Parkgebühr entrichtet wur de, sondern es bedarf einer elektronischen Überprüfung.

Ziel der Einführung ist es vor allem, den Bürger und den Besuchern Zweibrückens ein Serviceangebot zu machen und für alle das gebührenpflichtige Parken einfacher und flexibler zu machen.

„Wie angekündigt, werden wir uns im Rahmen der Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes auch einer Überarbeitung des Parkraumkonzepts zuwenden. Hierzu gehört auch die Überarbeitung der Parkgebührenordnung. Ziel der Verwaltung ist es, im Rahmen dieser Ordnung auch eine minutengenaue Abrechnung zu ermöglichen, was die Nutzung des Handyparkens dann noch attraktiver für den Benutzer machen wird. Handyparken ist ein kleiner aber wichtiger Puzzlestein bei der Umsetzung eines besseren digitalen Angebots der Stadt Zweibrücken. Wir gehen davon aus, dass das Handyparken einen ähnlichen positiven Verlauf in Zweibrücken nehmen wird, wie dies in anderen Kommunen bereits der Fall ist“, so der Oberbürgermeister. red./dos

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