Kilometer machen für den guten Zweck

Fußballfrauen des SV Mosberg-Richweiler suchen noch Sponsoren für Spendenaktion

Mosberg-Richweiler. „Unsere Frauenmannschaft des SV Mosberg-Richweiler darf zurzeit, wie alle anderen, ja keinen Mannschaftssport betreiben“, erklärte der Trainer der Fußballdamen, Oliver Klein. „Zusammen mit den Spielführerinnen haben wir uns überlegt, wie wir uns dennoch fit halten können, uns dabei auch motivieren können und nicht zuletzt auch etwas Gutes tun können“, erläuterte Klein die Geburt der Idee.

Nachdem man sich im Netz etwas umgeschaut hatte, ist man auf die Adidas-Running-App gestoßen. Einmal heruntergeladen, muss man nur noch bei Beginn des Laufes oder der Wanderung auf „Start“ drücken und schon werden die Kilometer automatisch gezählt und zusammengezählt.

„Wir haben schon damit angefangen und zurzeit fast 500 Kilometer erlaufen“, berichtet Oliver Klein nicht ohne Stolz über den Eifer „seiner“ Mädels. Getreu dem Motto „Laufen für den guten Zweck“ wollen die Mosberg-Richweiler Fußballfrauen nun noch Sponsoren finden, die pro 1000 Kilometer Laufleistung einen gewissen Betrag spenden. Zugute kommen soll der Erlös den Kinderhospiz- und Paliativteam Saar.

Man hat schon die ortsansässigen Firmen begeistern können, sucht nun aber noch mehr Unterstützer, die die gute Sache voranbringen wollen. Wieviel ein Sponsor zahlt ist ihm selbst überlassen. Die bisherigen Sponsoren, AOK Rheiland-Pfalz/Saarland, Stabe Elektrotrechnik und Malermeister M. Schmidt zahlen eine Pauschale pro 1000 Kilometer Laufleistung.

„Wir freuen uns über jeden noch so kleinen Betrag, da es ja einem guten Zweck zugute kommt“, erklärt Trainer Klein. „Interessierte Firmen können mich gerne über meine E-Mail olli_mosberg@gmx.de kontaktieren.

Aktuell spielen die Mosberg-Richweiler Frauen in der Siebener-Bezirksklasse-Nordwest. Leider belegen sie dort im Augenblick nur den letzten Tabellenplatz. Das letzte Spiel der Mannschaft fand am Samstag, den 17. Oktober 2020 in Wustweiler statt. Das letzte Training hatten die Mädels am 23. Oktober. Alles andere ist Corona-bedingt ausgefallen.

„Der Fußball fehlt uns allen schon sehr“, erklärt der Trainer im Einklang mit seinen Spielerinnen. Daher sieht er die Spenden-Lauf-Aktion als eine willkommene Bereicherung der trainings- und spielfreien Zeit „und wenn wir damit noch etwas Gutes tun können, umso besser.“ jam

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