Keltenland Hochwald-Hunsrück-Nahe

Vortrag von Michael Koch am 5. März im Kolpinghaus Schwarzenbach

SCHWARZENBACH Das Gebiet der Hochwald-Hunsrück-Nahe-Region ist eine archäologische Schatzkammer der keltischen Kultur.

Zeugnisse aus dieser Epoche sind imposante Ringwälle und Grabhügel, die außergewöhnliche Funde geliefert haben. Sie zeigen, dass es sich um eine einzigartige, keltische Schwerpunktregion handelt, die sich deutlich von anderen Kelten-Landschaften in Europa unterscheidet. Die außergewöhnliche Kombination einer Vielzahl von historischen Fakten und kunstgeschichtlich-archäologischen Besonderheiten bietet dem Hochwald-Gebiet eine einzigartige Chance. Sie könnte eine Weltkulturerbe-Region zum keltischen Erbe werden.

Die Verknüpfung der verschiedenen Kommunen durch dieses gemeinsame Keltenerbe ist darüber hinaus eine ideale Verbindung mit dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Insbesondere die „Grenz“-Region Hermeskeil, Wadern und Nonnweiler bietet sich als Keimzelle eines Projekts zur Inwertsetzung des keltischen Erbes an. Zu dieser Thematik findet am Donnerstag, 5. März, um 19 Uhr, im Kolpinghaus Schwarzenbach ein Vortrag von Michael Koch statt.

In dem Vortrag werden einige dieser Besonderheiten skizziert und Denkanstöße gegeben, diesen Kulturschatz im Sinne eines gemeinsamen, keltischen Weltkulturerbes in der Region wahrzunehmen. Der Eintritt ist frei. red./hr

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