„Kampf für Industrie“

CDU alarmiert nach Kurzarbeit-Meldung von Dillinger

DILLINGEN Nach der Ankündigung von Kurzarbeit bei der Dillinger Hütte hält die CDU im Kreis Saarlouis einen „Kampf für Industrie“ für erforderlich: Man stehe „geschlossen hinter heimischem Stahl“.

Der CDU-Kreisvorsitzende und Dillinger Bürgermeister Franz-Josef Berg erklärt zusammen mit Sozialministerin Monika Bachmann und den Landtagsabgeordneten Dagmar Heib, Günter Heinrich, Raphael Schäfer und Marc Speicher: „Wir haben mit großer Sorge die Meldung über die angekündigte Kurzarbeit bei Dillinger vernommen. Gerade in der Zeit vor Weihnachten trifft diese Meldung viele Familien in unserer gesamten Region hart.“

Das Kurzarbeitergeld, so die Kreis-CDU weiter, sei eine gute Möglichkeit für Unternehmen, kurzfristige wirtschaftliche Probleme in Phasen schwacher Konjunktur besser zu bewältigen.

Weil der Umbau der Saarwirtschaft und der Strukturwandel aber hohe Investitionen erforderten, brauche es langfristige Lösungen: „Deswegen regen wir einen Innovations- und Industriefonds an, der sich aus privatem wie öffentlichem Kapital speist. Dies soll auch unter Berücksichtigung stärkerer Formen der Mitarbeiterbeteiligung erfolgen.“

Die CDU-Linie: „Wir kämpfen weiter auf allen politischen Ebenen dafür, dass sauberer und sozial produzierter Stahl von der Saar und aus Dillingen Zukunft hat.“ red./am

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