Junge Union schlägt Kita-Onlineportal vor

Damit will sie die Chancen der Digitalisierung aktiv nutzen und Mehrwert schaffen

NEUNKIRCHEN Der Junge Union Stadtverband Neunkirchen regt die Einrichtung eines Kita-Onlineportals an. Eine derartige Plattform soll dann drei Dinge erfüllen: Zum einen erleichtert es Eltern die Übersicht über alle Neunkircher Kindertageseinrichtungen mit deren jeweiligen pädagogischen Schwerpunkten, der Altersspanne und den Öffnungszeiten.

Des Weiteren könnten Eltern ihre Kinder bei mehreren Einrichtungen gleichzeitig online voranmelden. Ist das Kind dann schließlich in einer Kita verbindlich angemeldet, verschwinden die anderen Voranmeldungen aus dem System.

Zum Dritten erleichtert das Portal auch den Kitas an sich die Arbeit, denn es wirkt dem Problem entgegen, dass Eltern ihre Kinder bereits kurz nach der Geburt bei mehreren Einrichtungen anmelden, selbst wenn sie klare Favoriten haben. Eine fehlende Absage für die dann nicht in Anspruch genommenen Plätze führt oftmals dazu, dass die Kitas den Eltern erst spät verbindliche Zusagen geben können.

Ein weiterer Grund

Viele Eltern zögern lange, was bei Anderen wiederum zu unnötigen Wartezeiten führt. JU-Chef Meisberger: „Eine städtische Internetplattform könnte die Suche und Vergabe von Betreuungsplätzen besser koordinieren und damit erleichtern. Eine solche online-basierte Verwaltung der Kita-Plätze wäre als Angebot zeitgemäß und wird den heutigen Lebensgewohnheiten junger Familien, vieles online erledigen zu können, gerecht. Das persönliche Gespräch ersetzt das System allerdings nicht, soll es auch nicht.“

Der JU-Stadtverband betont zudem, dass gerade auch für zuzugsbereite junge Familien, die wenig Überblick über das Betreuungsangebot in Neunkirchen haben ein solches Onlineportal ein zusätzlicher Anreiz darstellt.

„Entspricht die Kita unseren Vorstellungen, erfüllt sie die nötigen Betreuungszeiten, kann ich bereits eine Voranmeldung vornehmen, all das kann dann auch für Zuzugswillige mit wenigen Klicks herausgefunden und organisiert werden“; ergänzt Meisberger und fordert zugleich die Chancen der Digitalisierung aktiv zu nutzen und und mit neuen Services einen echten Mehrwert beim Wettbewerb um junge Familien anzubieten. Nur so könnten die Weichen zukunftsgerichtet auf eine steigende Attraktivität der Lebensbedingungen für junge Familien in Neunkirchen gestellt werden.red./eck

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