Jüdisches Leben im Sankt Wendeler Land

KVHS-Online-Vortrag mit dem Adolf-Bender-Zentrum – anmelden bis 10. Mai

St. Wendel. Gemeinsam mit dem Adolf-Bender-Zentrum St. Wendel bietet die Kreisvolkshochschule St. Wendel einen Online-Vortrag über das jüdische Leben im Landkreis St. Wendel an. Termin ist am Dienstag, 11. Mai, 18.30 bis 20 Uhr.

Der Vortrag wird mit dem Videokonferenzsystem Zoom übertragen. Ein Angebot anlässlich des Gedenkjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

Jüdisches Leben im St. Wendeler Land lässt sich erstmals in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts nachweisen. Doch erst im 19. Jahrhundert floriert es im Landkreis und erlebt eine Blütezeit.

Es entstehen erste Synagogengemeinden mit kulturellen Einrichtungen wie Synagogen, Mikwen und Friedhöfen; Handel gewinnt an Bedeutung.

Jedoch endet mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 das jüdische Leben im Landkreis St. Wendel durch antisemitische Ausschreitungen gegen jüdischen Mitbürger. Der Vortrag gibt einen Einblick in das Leben der jüdischen Mitbürger im Landkreis St. Wendel von der Blütezeit im 19. Jahrhundert bis zu ihrem Erlöschen durch das NS-Regime.

Referentin ist die Kulturwissenschaftlerin Celina Grasse, pädagogische Mitarbeiterin des Adolf-Bender-Zentrums. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung bis Montag, 10. Mai, notwendig: Kreisvolkshochschule St. Wendel, Tel. (06851)801-4012, kvhs@Lkwnd.de. red./hr

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