Jubiläum in der Hugenottenkirche

Festkonzert des Ökumenischen Sinkreises Ludweiler-Warndt zum 30-jährigen Bestehen

LUDWEILER Mit einem Festkonzert in der Hugenottenkirche am Samstag, 3. November, 17 Uhr, feiert der Ökumenische Singkreis Ludweiler-Warndt sein 30-jähriges Bestehen.

Mitwirkende sind der Chor unter der Leitung von Astrid Moser sowie Schüler des Warndtgymnasiums Geislautern unter der Leitung von Dr. Jessica Riemer.

1988 schlossen sich in Ludweiler acht evangelische und katholische Christen unter der Leitung des damaligen evangelischen Pfarrers Kurt Werner Pick zu einem Singkreis zusammen, um bei den „Ökumenischen Abendgebeten“ Taizé-Gesänge mehrstimmig zu singen. Aus dem daraus entstandenen „Ökumenischen Singkreis“ wurde sehr bald ein Chor, der regelmäßig in christlichen Gottesdiensten auftrat. Er versteht sich als Brücke zwischen den Kirchengemeinden und als Ergänzung zu den traditionellen Kirchenchören.

Als Pfarrer Pick 1989 Ludweiler verließ, übernahm Ulrich Poprawka die Chorleitung. Ab 1997 lag die musikalische Leitung in den Händen von Elke Kästel. Ihr Nachfolger wurde 2011 Michael Bernard. Neue Chorleiterin ist seit dem letzten Jahr Astrid Moser.

Der anfänglich kleine Singkreis ist mittlerweile mit 32 Sängern zu veritabler Chorstärke angewachsen. Die Gesänge aus Taizé sind seit Gründung das Herzstück geblieben.

In den vergangenen 30 Jahren seines Bestehens hat der Chor sein Repertoire beträchtlich erweitert um Lieder und Motetten aus der weltweiten Ökumene, um Spirituals und um geistliche Chorsätze, die nicht unbedingt zur gängigen Kirchenchorliteratur gehören.

Auch ein umfangreiches weltliches Repertoire hat sich der Ökumenische Singkreis im Laufe der Jahre erarbeitet, das er bei mancherlei Anlässen zu Gehör bringt. Die Gesänge aus Taizé sind zudem seit der Gründung das Herzstück des Chores geblieben.

In dem Bestreben, Brücken zu bauen und Grenzen zu überwinden, singt der Chor seit Jahren in Gottesdiensten und Benefiz-Konzerten auch außerhalb von Ludweiler saarlandweit und darüber hinaus auch im banachbarten Ausland.

Das Lebenselexier des Chores ist seine Gemeinschaft, das Gefühl der Zusammengehörigkeit, der gegenseitige Respekt vor der jeweiligen konfessionellen Zugehörigkeit und nicht zuletzt die Freude am gemeinsamen Singen. red./am

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