Japanisches Bogenschießen

Einführungskurs Kyudo bei der Volkshochschule

FRIEDRICHSTHAL Das traditionelle japanische Bogenschießen hat sich in Japan aus den Waffentechniken der Samurai entwickelt und gehört mit z.B. Kendo (Schwertkampf) und Iaido (Schwertziehen) zum klassischen Budo-Kanon.

In Deutschland wird Kyudo seit den späten sechziger Jahren praktiziert. Auch mit anderen Übungswegen der japanischen Kultur, wie z.B. Teezeremonie oder Kalligraphie, hat Kyudo vieles gemeinsam.

Der japanische Bogen ist asymmetrischen, etwa 2,25 Meter lang und besitzt weder Pfeilauflage noch Visiereinrichtung.

Um das Ziel, das sich in 28 Meter Entfernung befindet, zu treffen wird nicht das Gerät perfektioniert, sondern der Schütze muss sich mit dessen Handhabung entwickeln. Somit schult und fördert Kyudo Körperhaltung, Bewegungskoordination, Balance, Körperwahrnehmung, Konzentration, Achtsamkeit und innere Ruhe.

Die VHS Friedrichsthal bietet ab 6. April einen Einführungskurs in das traditionelle japanische Bogenschießen (Kyudo)

an.

Ziel des Kurses ist es ihnen eine Einführung in Geschichte, ­Material und die Techniken des japanischen Bogenschießens mittels Vorträgen und Demonstrationen zu vermitteln. Außerdem werden die Teilnehmer in die ersten praktischen Übungen mit Pfeil und Bogen eingeführt und können diese üben.

Zielgruppe sind Interessenten ab 16 Jahren. Der Kurs findet von 10.30 bis 16.30 Uhr in der Helenenhalle Friedrichsthal, statt. Kosten 15 Euro.

Verpflegung wird gestellt, Kleidung: Sportschuhe oder dicke Socken. Bequeme Kleidung in der man sich gut bewegen kann. Die Oberbekleidung sollte so gewählt werden, dass sich die Sehne nicht in Knöpfen, Kragen oder ähnlichem verfangen kann.

Referenten sind Mitglieder von Kyudo Saar e.V. Friedrichsthal. Teilnehmerzahl maximal zehn Personen.

Um Voranmeldung unter der Tel. (06 81) 506-43 16 oder E-Mail pascal.broede@rvsbr.de wird gebeten. red./jb

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