Inklusion muss laut sein

Kontrastbühne hat zwanzig Freikarten verschenkt

ZWEIBRÜCKEN Der gemeinnützige Verein Kontrastbühne möchte den Slogan „Inklusion muss laut sein“ aufgreifen. Das Projekt „Inklusion muss laut sein!“ von Ron Paustian tritt ehrenamtlich für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein und versucht, Barrieren in den Köpfen abzubauen. Im Vordergrund steht nicht Mitleid, sondern Spaß an einer Welt, an der alle gleichberechtigt teilhaben.

Als der Verein Kontrastbühne 2009 gegründet wurde, hat das (überraschend 2018 im Alter von nur 48 Jahren verstorbenes) Mitglied Jürgen „Hille“ Hillenbrand sehr schnell die Problematik erkannt, mit welcher behinderte Menschen konfrontiert werden, um ebenfalls problemlos an Veranstaltungen und Konzerten teilzunehmen. Ihn verband eine besondere Freundschaft zu Ron Paustian von „Inklusion muss laut sein!“ (wwww.i-m-l-s.com) und vermittelte in seinem Sinne auch diese Aktion bei Veranstaltungen im Bereich Zweibrücken.

Dieses „Erbe“ von Jürgen „Hille“ Hillenbrand wird im Sinne von Ron Paustian durch den Verein Kontrastbühne weitergeführt: Für die Veranstaltung mit Mundstuhl am Samstag, 18. Januar, in der Zweibrücker Festhalle hat der Verein Kontrastbühne in Rücksprache mit den Künstlern von Mundstuhl dem Internationalen Bund und der Heinrich-Kimmle-Stiftung in Zweibrücken jeweils zehn Freikarten geschenkt, um besonderen Menschen in ihrer Mitte ein besonderes Erlebnis zu vermitteln.

„Mit diesem Projekt will der Verein weiteres in Zweibrücken setzen. Menschen mit einer Behinderung müssen in unserer Mitte aufgenommen und nicht ausgegrenzt werden“, sagt der Vorsitzende Heiko Saberatzky.red./dos

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de