„Industriekultur – quo vadis?“

Vortrag mit Katrin Auer am 18. Dezember

VÖLKLINGEN Im Rahmen der Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte spricht am Dienstag, dem 18. Dezember, Katrin Auer über das Museum Arbeitswelt im österreichischen Steyr.

Sie erklärt, wie sich die industrielle Arbeitswelt in den letzten 150 Jahren verändert hat, wie die Menschen auf diese Veränderungen reagiert haben und welche Erkenntnisse aus diesem Blick zurück für die Zukunft der Arbeitswelt abgeleitet werden können. Katrin Auer ist Geschäftsführerin des Museums Arbeitswelt Steyr. Das Museum Arbeitswelt Steyr ist das erste Arbeitsmuseum in Österreich und zeigt Ausstellungen wie aktuell „Arbeit ist unsichtbar“ über die Emotionen wie Eigensinn, Widerstand, Kooperation, Zusammenhalt und Identität, die die Geschichte der Arbeit in den letzten 150 Jahren begleitet haben.

Der Vortrag von Katrin Auer beginnt um 18.30 Uhr in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Der Eintritt ist frei.

Vor der Vorlesung bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ab 18 Uhr eine kurze Expedition zu einem Thema der Industriekultur. Der Eintritt zu dieser Führung ist ebenfalls kostenfrei.

Im Rahmen der Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte stellen internationale Experten jeweils dienstags ihre neuesten Forschungsergebnisse vor und diskutieren den aktuellen Entwicklungsstand und das Zukunftspotential der Industriekultur. Die Ringvorlesung „Industriekultur - quo vadis?“ ist eine Kooperation des Weltkulturerbes Völklinger Hütte mit der Universität des Saarlandes, der Universität Trier und ERIH – European Route of Industrial Heritage (Europäische Route der Industriekultur). Die Ringvorlesung ist Teil des neuen Zertifikats „Industriekultur – Kulturmanagement“ an der Universität des Saarlandes. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte und ERIH – European Route of Industrial Heritage sind Partner dieses Industriekultur-Zertifikats der Universität des Saarlandes.

Hintergrund

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das erste Industriedenkmal aus der Blütezeit der Industrialisierung, das in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde. Es ist das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Nach der Stilllegung der Roheisenproduktion im Jahr 1986 wurde die Völklinger Hütte 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Anfänge der Völklinger Hütte reichen bis zum Jahr 1873 zurück. Der erste Hochofen wurde 1883 angeblasen. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen und ist Ort für außergewöhnliche Konzerte und Festivals. red./jb

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