In einem einmaligem Ambiente

Der Rosen- und Gartenmarkt im Rosengarten Zweibrücken findet am 1. und 2. Juni statt

ZWEIBRÜCKEN Mit dem Rosen- und Gartenmarkt findet am ersten Juniwochenende, 1. und 2. Juni, eine der beliebtesten Veranstaltungen im Zweibrücker Rosengarten statt. Jährlich locken die mehr als 60 Aussteller weit über zehntausend Besucher aus der weiten Region und darüber hinaus in den Rosengarten.

Das einmalige Ambiente, das abwechslungsreiche, vielfältige und hochwertige Angebot, die gute Organisation und das enorme Publikumsinteresse wissen auch die teilnehmenden Händler zu schätzen. „Wir haben sogar Beschicker aus dem Raum Hamburg, die ihre Rosen bei uns verkaufen“, weiß Christian von Gyldenfeld. Er hat beobachtet: „Die kommen mit zwei Lkw, laden aus und schicken die leeren Laster wieder heim. Da wird alles verkauft.“

Wer etwas Bestimmtes sucht und die größte Auswahl genießen möchte, wählt daher den Samstag als Einkaufstag aus. „Wir haben auch viele Besucher, die einfach die besondere Atmosphäre genießen und sich inspirieren lassen“, hat der Organisator in Gesprächen erfahren. Neben den Stammbeschickern wurde auch in diesem Jahr wieder Platz frei für neue Stände. „Wir haben uns für zwei neue lokale Anbieter entschieden“, verspricht Daniel von Gyldenfeld weitere Mosaiksteinchen in dem ausgewogenen, kunterbunten Mix des Rosen- und Gartenmarktes.

So setzt die Stugge Brauwerkstatt aus Winterbach einen zusätzlichen kulinarischen Akzent. Neben den Apfelgetränken des Apfelguts Zimmermann aus Wachenheim kann jetzt auch heimisches, handgemachtes Craft-Bier in verschiedenen Sorten probiert und erworben werden. Waltraut Roesler-Ferguson aus Contwig bietet mit ihren Quiltarbeiten farbenprächtige Tischläufer, Sets oder Decken im Patchworkstil an. Erneut unter den Ausstellern ist die Honigmeisterei Molinet aus Kleinbundenbach, die das ergänzende, hochwertige kulinarische Angebot aus Manufakturen von Aufstrichen und Rosenprodukten über Zitrusliköre bis zu den Bliesgau-Ölen des Berghofs oder den Erdbeeren vom Freudenbergerhof vervollständigt. Erstmals dabei ist die vorderpfälzer Familie Seiter, die frischen Spargel und Radieschen und nach Möglichkeit auch Artischockenblüten mitbringt.

Schöne Schals aus Naturmaterial, Hüte und Mützen im Stil der 1920er-Jahre, vielfältige Schmuckanbieter von Halbedelsteinen bis hin zu der Goldschmiede Schmuck-Islands, die persönlichen Hawaiianischen Perlenschmuck designed und von Hand fertigt, bieten Schönes für‘s Auge. Im Mittelpunkt stehen neben allen Accessoires rund um Gartenkultur und „Schöner wohnen“ sowie Grills an diesem Wochenende die Pflanzen, allen voran die Rosen. Mit Samen Martin, Blumenzeit oder der Gärnerei Schwab-Stirnadel aus Oberauerbach sind neben den bundesweiten Rosenhändlern auch lokale Anbieter vertreten.

Um den Gartenfreunden den Besuch des Marktes so angenehm wie möglich zu gestalten, bietet der Rosengarten einen Depotservice an. Hier können bereits gekaufte Artikel bis zum Ende des Besuchs gelagert und später mit dem Auto abgeholt werden.

An beiden Markttagen können Interessierte außerdem um 11 sowie um 15 Uhr an einer der kostenlosen fachkundigen Führungen durch den Rosengarten teilnehmen und so ihr Wissen über die Pflanzenwelt des Gartens erweitern. Dabei bieten sich Möglichkeiten zum Fachsimpeln und Einholen von Expertentipps durch die kompetenten Rosengärtner rund um Rosengartenmeister Heiko Hübscher.

Am Marktwochenende hat der Rosengarten ausnahmsweise nur zu den Marktzeiten von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis entspricht dem üblichen Eintritt des Rosengartens. Alle „Freunde des Rosengartens“ – also die Besitzer einer Rosengarten-Jahreskarte – sind herzlich dazu eingeladen, den Markt kostenlos zu besuchen. cvw

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