In der Saarbahn Reizgas versprüht

LANDSWEILER Am Montag, 13. August, wurde kurz vor 19 Uhr die Polizeiinspektion Lebach darüber informiert, dass mehrere Personen in der Saarbahn Reizgas versprüht hätten und mehrere Personen verletzt wären. Da der Saarbahnführer durch das Reizgas verletzt worden war, blieb die Saarbahn an der Haltestelle in Landsweiler stehen. Beim Eintreffen der beiden Einsatzkommandos der Polizei waren bereits mehrere Krankenwagen, ein Notarztfahrzeug und die Freiwillige Feuerwehr Landsweiler mit zehn Mann (zur Durchlüftung der Saarbahn) im Einsatz. Hier konnte durch Zeugen-Befragungen ermittelt werden, dass aus einer Gruppe von vier Frauen heraus Fotos von zwei minderjährigen Mädchen mit einem Handy gemacht worden sein sollen.

Als der Onkel der minderjährigen Mädchen die Frauen aufgefordert hatte, die Fotos zu löschen, hätte eine der Frauen ihm Reizgas ins Gesicht gesprüht. Der Saarbahnfahrer musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Der Onkel der Mädchen lehnte eine ärztliche Behandlung ab. Die Frauen, die nordafrikanischer Herkunft sein sollen, sollen die Saarbahn bereits an der Haltstelle in Heusweiler verlassen haben.red./ti

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