IKZ wird weiter ausgebaut

Zusammenarbeit zwischen LHS und Regionalverband

SAARBRÜCKEN Die interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) zwischen der Landeshauptstadt und dem Regionalverband Saarbrücken wird weiter ausgebaut.

Einer entsprechenden Empfehlung des Informations- und Kommunikationsinstituts (IKS) der Landeshauptstadt folgte der Saarbrücker Stadtrat.

Neue Technik am Eurobahnhof

Die Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung der Landeshauptstadt (GIU) errichtet derzeit im Quartier Eurobahnhof in Saarbrücken einen Verwaltungsneubau für den Regionalverband Saarbrücken. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende 2019 geplant.

An dem Standort sind rund 300 Arbeitsplätze vorgesehen, die eine entsprechende Informations- und Kommunikationstechnik benötigen. Entsprechend den Anforderungen hat der Regionalverband in Zusammenarbeit mit dem IKS ein technisches Konzept für die Standortanbindung entwickelt. Die Landeshauptstadt und der Regionalverband hatten bereits im Jahr 2014 eine Rahmenvereinbarung zur interkommunalen Zusammenarbeit in der Informations- und Kommunikationstechnik abgeschlossen.

Hintergrund

Die Landeshauptstadt fördert die IKZ auf zahlreichen Aufgabenfeldern.

Hervorzuheben sind insbesondere die umfangreichen Kooperationen des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb (ZKE) mit anderen Gemeinden bei der Entsorgung, die Leistungen des Amtes für Brand- und Zivilschutz (Haupteinsatzzentrale für den Regionalverband, Krisenstab für den Regionalverband, Rufbereitschaft der Unterbringungsbehörden im Saarland), die ­Abwicklung der Kfz-Zulassung für den Regionalverband (ohne Völklingen) durch das ­Bürgeramt und die vielfältigen Tätigkeiten von IKS, wie zum Beispiel die einheitliche ­Behördennummer D115, Personenstandsverfahren und umfangreiche Kooperationen mit dem Regionalverband und dem Saar-Pfalz-Kreis. red./jb

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