„Hospiz im Gespräch“: Kommunikation am Lebensende

VÖLKLINGEN „Ich weiß gar nicht mehr, wie ich mit meinem Kollegen umgehen soll, seit seine Frau so schwer erkrankt ist.

Soll ich ihn darauf ansprechen und wenn ja, wie? Oder sage ich besser nichts?“

Mit sterbenskranken Menschen und ihren Angehörigen zu kommunizieren ist für das soziale Umfeld aber auch für professionell Pflegende und Ärzte oft eine große Herausforderung.

Diesem besonderen Thema widmete sich der Seelsorger Klaus Aurnhammer in „Hospiz im Gespräch“ im Kongresszentrum der SHG-Kliniken Völklingen. Authentisch und humorvoll berichtete er aus seinen langjährigen Erfahrungen auf dem Gebiet der Kommunikation, vor allem in der Palliativ- und Hospizarbeit. Wie wenig hilfreich zum Beispiel der „Schulterklopfer“ ist: „Das wird schon wieder!“ und welche überraschenden Gespräche entstehen können, wenn man die Frage stellt: „Wie geht es Ihnen heute?“ Klaus Aurnhammer ermuntert seine Zuhörer zum Gespräch. Denn er weiß, Kommunikation lebt von der Offenheit, mit der sich Menschen einander zuwenden.

„Hospiz im Gespräch“ ist eine Aktion im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, die das ambulante Hospiz St. Michael Völklingen seit vielen Jahren anbietet. Damit wird interessierten Menschen die Möglichkeit gegeben werden, sich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer aktiv auseinanderzusetzen.

Unser Foto (von links) zeigt Sabine Bickelmann, Pflegedienstleitung SHG Klinik Völklingen, Klaus Aurnhammer, Seelsorger Palliativstation Marienhaus Klinikum Saarlouis, Judith Schreiner, Hospizfachkraft Ambulantes Hospiz St. Michael Völklingen.

red./jb/Foto: SHG Klinik Völklingen

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de