Wissenswertes über Honig- und Wildbienen

Vortrag am Dienstag, 22. Januar, im Winterbacher Kelterhaus

WINTERBACH Wie können wir den Honig- und den Wildbienen helfen, in ihrer Art zu überleben? Das wird eine der Fragen sein, die der stellvertretende Vorsitzende des Bienenzuchtvereins Oberlinxweiler-St. Wendel, Karl-Heinz Kunz in seinem Lichtbildvortrag am Dienstag, 22. Januar, im Kelterhaus in Winterbach um 19 Uhr beantworten will.

Der Referent zeigt die gesamtökologische Bedeutung der Wild- und Honigbienen auf und zeigt in vielen Fotos und Grafiken die Lebensweise vieler Wildbienenarten. Wer Wildbienen eine Unterkunft bieten will, muss einige Dinge beachten, die mit den Lebensgewohnheiten der Insekten zu tun haben. Häufig finden sich in Gärten Wildbienenhotels, die nicht optimal für diese Tiere geeignet sind. Dabei gibt es recht einfache Gestaltungsmöglichkeiten, die an diesem Abend demonstriert werden.

Es gibt zurzeit noch über 550 Wildbienenarten in Deutschland und alle Obstbauern – und nicht nur diese – wissen deren Nutzen zu schätzen. Über die Möglichkeit, mit zusätzlichen Nahrungspflanzen die Wildbienen in seinem Obstgarten anzusiedeln, wird ebenfalls referiert.

Wildbienen benötigen keinerlei ständige Pflege durch den Menschen, bieten aber gerade für Kinder spannende Beobachtungsmöglichkeiten, da Wildbienen fast alle sehr friedlich sind und nur in allerhöchster Lebensgefahr stechen.

Im Anschluss an den etwa eineinhalbstündigen Vortrag besteht die Gelegenheit zu Fragen und Erfahrungsaustausch in den Räumlichkeiten des Kelterhauses. Der Eintritt zu diesem spannenden Bienenabend ist frei. red./hr

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