Holger Weberbauer wurde verabschiedet

Der kürzlich geweihte Diakon wird nun in Homburg-Erbach tätig sein

ST. INGBERT Nach 17 Jahren verlässt der im September zum Diakon geweihte Holger Weberbauer St. Ingbert, um in Homburg-Erbach seine neue Wirkungsstätte anzutreten. In einem feierlichen Gottesdienst, am Patronatsfest des Hl. Franziskus, wurde er am vergangenen Freitag in der Kirche St. Franziskus verabschiedet.

Zahlreiche Gottesdienstbesucher kamen, um ihm für sein Wirken als Gemeindereferent zu danken und ihm alles Gute für seinen weiteren Weg zu wünschen. Pfarrer Daniel Zamilski dankte Holger Weberbauer im Gottesdienst für seine Zeit in St. Ingbert. Christian Eiswirth, ein ehemaliger Weggefährte und Trauzeuge von Holger Weberbauer ließ es sich nicht nehmen, die Festpredigt zu halten. Musikalisch gestaltet wurde der Verabschiedungsgottesdienst vom Kirchenchor und TonArt sowie den Kindern und den Erzieherinnen der KiTa St. Franziskus.

Holger Weberbauer hinterlässt große Spuren in St. Ingbert. Er brachte frischen Wind in die Gemeinden durch seine ganz eigene Art, Menschen zu begegnen, auf sie zuzugehen, ihnen zuzuhören, ihnen Trost zu spenden beim Verlust eines lieben Menschen. Und auch zu den Pfadfindern hat er einen ganz besonderen Draht, ist ihr Kurat. Seine besondere Liebe zu Blumen brachte den gelernten Floristen dazu, auch für den Blumenschmuck in der Gemeinde zuständig zu sein. Um es auf den Punkt zu bringen, Holger Weberbauer ist ein Mann, der sich dem Glauben mit Leib und Seele verschrieben hat.

Auch die Festredner dankten ihm für sein Wirken in St. Ingbert. Pfarrerin Michelle Scherer von der evangelischen Kirchengemeinde bedauerte seinen Weggang und wünschte ihm alles Gute für seinen weiteren Weg. Auch der Vorsitzende des Pfarreirates Carsten Neuheisel erinnerte sich gerne an die gemeinsame Zeit. OB Ulli Meyer überbrachte in seinen Dankesworten die Grüße der Stadt St. Ingbert. Er erinnerte sich nur zu gerne an die gemeinsam erlebten Kindergottesdienste, die so ganz anders waren als man es von vorher gewohnt war. Und da Holger Weberbauer als gebürtiger Rheinländer die Fastnacht quasi im Blut hat, bekam er Eintrittskarten für die Kappensitzungen des MGV „Frohsinn“ und für die Howwelser Fastnacht. Für St. Franziskus brauche er ja wohl keine, da er dort ja selbst mitwirkt. Das Pastoralteam überreichte ihm, da er ja nun zum Dienst am Tisch geweiht ist, eine Schürze für den heimischen Tisch und ein Tablett.

Zum Ende des Gottesdienstes ließ es sich Holger Weberbauer nicht nehmen, sich bei allen zu bedanken, die ihm in seiner Zeit in St. Ingbert begegnet sind. Sichtlich gerührt dankte er auch seiner Familie, seiner Frau Christine und seinem Sohn Raphael für die Unterstützung für seine Vorhaben und auch dafür, dass er in seiner Familie immer aufgefangen wird, wenn es mal nicht so rund läuft.

Im Anschluss an den Festgottesdienst waren die Gottesdienstbesucher noch zu einem Empfang in die Unterkirche eingeladen, wo es die Lieblingsspeisen von Holger Weberbauer gab: Schnitzel und Frankfurter Kranz. Auch bei dem Empfang wurde Holger Weberbauer mit Reden und musikalischen Einlagen geehrt. Die St. Ingberter werden ihn auf jeden Fall vermissen, aber so ganz geht er ja nicht. Er bleibt in St. Ingbert wohnen und wird auch der Gemeinde St. Franziskus erhalten bleiben, jetzt aber als „normales“ Gemeindemitglied. wir

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