Hoher Qualitätsanspruch

Landgestüt Zweibrücken kooperiert mit China

ZWEIBRÜCKEN „Neue Wege beschreiten“, hatte Gestütsleiterin Maren Müller bei ihrer Vorstellung versprochen. Nur wenige Wochen, nachdem sie das Zepter im Landgestüt Zweibrücken übernommen hat, ist eine Kooperationsvereinbarung mit China unter Dach und Fach. „Wir sind angefragt worden, ob wir mit der ganz neuen Universität Uni Yunnan in China zusammenarbeiten wollen“, erklärt die Marketingfachfrau.

Die Geschäftsführerin des Homburger Consulting-Unternehmens H. Wey International, Hong Wang-Weymeirsch, stammt aus China und verknüpft unter anderem Kooperationen zwischen ihrem Heimatland und Deutschland. „China will gezielt den Pferdesport im Land fördern, hat jedoch keine Ausbilder. Um groß einzusteigen, setzen sie auf die traditionelle Pferdenation Deutschland“, erklärt Maren Müller.

Die historische Gestütsanlage mit ihrem einzigartigen Ambiente im Charme der ehemaligen Herzogstadt, zwei Reithallen und der große Außenplatz mit den Ebbe-Flut-Böden entsprechen dem hohen Qualitätsanspruch in China.

Geplant ist, dass Studenten der Universität mehrmals im Jahr ins Landgestüt kommen, um hier das kleine Einmal-Eins im Reiten und den fachgerechten Umgang mit dem Pferd zu erlernen sowie Reitabzeichen nach der Ordnung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN abzulegen. Die Landgestüt Zweibrücken GmbH stelle hierfür die Anlage mit ihren Top-Bedingungen zur Verfügung und organisiere die Ausbildung.

Im Juni ist die chinesische Delegation zu einem Kennenlern-Besuch im Landgestüt. Es werden die genauen Vorstellungen besprochen und Details geplant. Bereits Anfang Mai wurden die Verträge von H. Wey International mit der Uni Yunnan und dem Landgestüt Zweibrücken geschlossen. cvw

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