Hoffnung auf neuen Radweg

ADFC lädt zu Vortrag am 23. Oktober ins UTZ ein

ST. WENDEL Neben dem St. Wendeler Bahnhof, von dem aus viele Pendler zu ihrer Arbeit starten, steht eine ganze Reihe guter Fahrradständer. Ein Radweg, der Fahrradfahrer sicher zu dieser Abstellanlage führt, existiert allerdings nicht, sieht man vom Wendelinus-Radweg auf der anderen Seite der Gleise ab.

Nun saniert der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) in St. Wendel eine sehr wichtige innerörtliche Hauptroute, nämlich die Mommstraße. diese führt zum Bahnhof und zur Innenstadt. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat sich deshalb beim Landesbetrieb erkundigt, welche Maßnahmen dabei für den Radverkehr vorgesehen sind.

Bekanntlich bewältigen nur relativ wenige St. Wendeler ihre Alltagswege mit dem Fahrrad. Der ADFC sieht den Hauptgrund dafür in den fehlenden Radwegen. ADFC-Landessprecher Thomas Fläschner: „Es wäre äußerst schade, wenn die große Chance, die eine Sanierungsmaßnahme, wie sie der Landesbetrieb momentan durchführt, nicht im Sinne der auch vom Verkehrsministerium angestrebten Verkehrswende genutzt würde.“

Ende Oktober wird der ADFC, der anstrebt, in St. Wendel aktiv zu werden, hier eine erste Veranstaltung durchführen. ADFC-Sprecher Thomas Fläschner wird dabei am Mittwoch, 23. Oktober, ab 19 Uhr, im Unternehmer- und Technologiezentrum (Werschweilerstraße 40) im Rahmen eines Vortrages erste Ideen vorstellen. Bürger, Politik und Verwaltung sind eingeladen, mitzudiskutieren. red./aks

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