Historischer Verein lädt ein

Vortrag: „Homburg im 30-jährigen Krieg“

HOMBURG Am Mittwoch, 6. November, lädt der Historische Verein Homburg e.V. um 19 Uhr zu einem Vortrag mit Prof. Jürgen Hüttermann zum Thema „Homburg im Dreißigjährigen Krieg“ ein.

Zunächst geht es um die Festung Homburg ab 1616, ihre Ausrüstung, die verantwortlichen Personen und einzelne Vorfälle mit Soldaten und deren Löhnung. Dann wird die Ansiedlung Homburg beleuchtet: Verwaltungsvorgänge, die Zusammenarbeit mit Zweibrücken, aber auch Beschwerden der Gemeinde über den Amtmann und angebliche Truppenüberfälle werden vorgestellt. Zwischen 1631 und 1640 ändern sich die politischen Koordinaten, da Nassau-Saarbrücken politisch auf die Seite Schwedens umschwenkt. Homburg wird 1636 erobert und bleibt zunächst unter kaiserlicher Zwangsverwaltung. Um 1641/42 wird Homburg an den lothringischen Herzog Karl IV. übergeben und verbleibt bis 1671 in dieser Konstellation, der Westfälische Friede wird in Homburg nicht umgesetzt.

Die Veranstaltung findet statt im Stadtarchiv Homburg, Kaiserstraße 41 (Eingang: Gebäuderückseite). Der Eintritt ist frei. red./jj

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