Hinterlassenschaften sorgen für Ärger

Stadtrate Blieskastet-Mitte diskutiert über die Aufstellung von Hundestationen

BLIESKASTEL In seiner Sitzung im Rathaussaal diskutierte der Ortsrat Blieskastel-Mitte über einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Anschaffung und Aufstellung sogenannter Hundestationen. „An zahlreichen Plätzen des Stadtgebiets Blieskastel besteht das Problem, dass Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Tiere nicht ordnungsgemäß entsorgen“, begründete Anna Uhl den Antrag.

„Durch die Anschaffung und Aufstellung der Hundestationen wäre es für die Hundebesitzer leichter, die Entsorgung durchzuführen“, erläuterte die Initiatorin Anna Uhl das Vorhaben, das in der Gemeinde Kirkel auf große Resonanz stieß. „In der Burggemeinde hat man mit dieser Hundestation gute Erfahrungen gemacht, so dass letztlich die Anzahl der Hundetoiletten gar erhöht wurde.“

Wie Anna Uhl mitteilte, belaufen sich die Kosten für eine Hundestation auf 300 Euro, beim Kauf mehrerer Stationen reduziere sich der Preis, wobei auch aus anderen Stadtteilen Bedarf angemeldete wurde. „Da die Stationen regelmäßig geleert werden müssen, sollte die Verwaltung prüfen, welche personellen Ressourcen dafür geschaffen werden können.“

Uhl schlug für Blieskastel-Mitte als besonders betroffene Plätze als Standorte der Aufstellung vor: Entenweiher/Waldaufgang Pferchtal Lautzkirchen, Fahrradweg Lautzkirchen Zugang in der Au, Fahrradweg Blieskastel-Mitte in Höhe des alten Busbahnhofs sowie in Lautzkirchen den Bereich Roter Fels und das Schwarzweihertal. Das kommunale Gremium ergänzte dies durch das Alschbacher Langental.

„Da auch aus anderen Stadtteilen ähnliche Beschwerden an uns Grüne-Fraktion herangetragen werden, regen wir bei der Stadtverwaltung an, den Bedarf auch in anderen Orten abzufragen. Einmal aus Kostengründen und weil dadurch einheitliche Voraussetzungen für das gesamte Stadtgebiet besorgt werden können“, so Uhl. Im Grohbachtal in Bierbach stehe eine Hunde-Box, versehen aber lediglich mit einem Tütchen-Geber für die Hinterlassenschaft.

Für die Hundestation in Blieskastel- Mitte schlägt Uhl, anstatt wie in Kirkel abbaubare Beutel statt üblicher Plastikbeutel vor. Es wäre jedenfalls eine sinnvolle Anschaffung, da viele Bürger den Ortsrat Mitte danach fragten. Einstimmig beauftragte nach engagierter Diskussion der Ortsrat Blieskastel-Mitte die Stadtverwaltung, sich bei andere Kommunen zu erkundigen und zu prüfen, welche Ressourcen für die regelmäßige Entleerung der Hundestationen zur Verfügung gestellt werden könnten. red/hh

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