Herzstück ist die Bürgerbeteiligung

Entwicklungskonzepte für alle Stadtteile werden bis Ende 2021 erstellt

NEUNKIRCHEN Die Kreisstadt Neunkirchen reichte vor zwei Monaten einen Förderantrag zur Finanzierung der Erstellung von integrierten Dorfentwicklungskonzepten für alle Stadtteile beim Umweltministerium ein. Nun ging bei der Stadt die Förderzusage ein. Die Arbeit an den Konzepten soll im Oktober beginnen und Ende 2021 abgeschlossen sein.

Wie geht es weiter mit unseren Stadtteilen? Wo liegen die Stärken und Schwächen der einzelnen Strukturen und wie können wir die anstehenden Herausforderungen gemeinsam bewältigen? Diesen Fragen geht die Neunkircher Stadtverwaltung in einem ausführlichen, interdisziplinären Prozess nach. Dabei sollen innerhalb von 15 Monaten gemeinsam mit den Bürgern Ideen und Strategien für die Zukunft entwickelt werden, die auf die Bedarfe vor Ort abgestimmt sind.

Nun ging die Zusage über eine Förderung des Prozesses in Höhe von bis zu rund 160000 Euro aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln ein. Der Eigenanteil der Stadt beträgt weniger als 20000 Euro, die bereits im Haushalt eingeplant wurden.

Die Entwicklungskonzepte werden für alle Neunkircher Stadtteile mit Ausnahme der Innenstadt aufgestellt. Für die Innenstadt wird das übergeordnete Stadtentwicklungskonzept „Neunkirchen 2030“ die Themen vertieft behandeln.

Thomas Hans, der als Dezernent für das Themenfeld „Dorfentwicklung“ verantwortlich ist: „Ich lade alle Vereine, Verbände, Initiativen, Kirchen, Unternehmen vor Ort und alle Bürger ein, sich mit einzubringen. In den Stadtteilen leben mehr als die Hälfte aller Neunkircher. Viele engagieren sich seit Jahren. Hier stecken die Potenziale.“

Ab Oktober sollen zunächst Daten zu den einzelnen Stadtteilen und der Gesamtstadt analysiert werden. Dann folgt eine stadtweite Befragung der Bürger. „Die Stärken und Schwächen, die Wechselwirkungen, eine mögliche Aufgabenteilung und Synergien werden unter die Lupe genommen“, sagt Hans. Herzstück des Prozesses bilden viele Gespräche mit den Menschen und die Bürgerbeteiligung.red./eck

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