„Herausragende Bedeutung für Blieskastel“

Spatenstich Ortsumgehung Altstadt-Ost durch Verkehrsministerin Anke Rehlinger

Blieskastel. Verkehrsministerin Anke Rehlinger hat offiziell den Neubau der L113 „Umgehung Altstadt Ost Blieskastel“ gestartet. Die L 113 hat innerhalb des Saar-Pfalz-Kreises eine große Bedeutung für den regionalen Pendlerverkehr. Rund 9 900 Fahrzeuge benutzen sie täglich.

Rund 9 900 Fahrzeuge täglich

Mit dem Bau der Umgehung Altstadt-Ost Blieskastel und auch der Erneuerung der B 423, die bereits vor einigen Jahren umgesetzt wurde, kann die Verlagerung des Verkehrs weg von der Innenstadt erreicht werden.

Anke Rehlinger: „Die Baumaßnahme hat für Blieskastel eine herausragende Bedeutung. Sie wird dadurch wesentlich attraktiver für Fußgänger und den Radverkehr. Aber nicht nur das: die entlasteten Bereiche können für städtebauliche Zwecke und Entwicklungen zurückgewonnen und genutzt werden.“ Die Gesamtkosten betragen rund 3,4 Millionen Euro – davon trägt das Land 53 Prozent und die Stadt Blieskastel 45 Prozent. Der Rest entfällt auf den Bund und das Abwasserwerk der Stadt Blieskastel.

Acht Bauphasen

Geplant sind insgesamt acht Bauphasen. So werden u.a. der Neubau der L 113, der Neubau eines Kreisverkehrs bei den Biosphären-Stadtwerken Bliestal, die Anbindung der neuen Kreisverkehrsfläche entlang der Stadtwerke hoch zur Bliesgau- straße, sowie die Umgestaltung des Kreisverkehrsplatzes Blieskastel realisiert. Die geplante Neutrassierung der Landesstraße 113 erstreckt sich in etwa von Höhe des Gebäudes der Biosphären-Stadtwerke bis zum vorhandenen Kreisverkehrsplatz der B 423 / L 113 am Rathaus der Stadt. Weiterhin wird auch noch die Florianstraße als sogenannte „erweiterte Umgehung“ auf einer Länge von rund 215 Metern umgebaut.

Verkehrsfreigabe

für November geplant

Anvisiert ist die Verkehrsfreigabe für November – nach einer Bauzeit von rund 10 Monaten. „Der aktuell anstehende Bau der ‚Umgehung Altstadt Ost‘ stellt ein weiteres Puzzleteil dar, um den Verkehr aus der Innenstadt Blieskastel zu verlagern. Er ist eine Folgemaßnahme des Baus des Kreisverkehrs Blieskastel sowie der Erneuerung der Querung der Bliesaue in Richtung Webenheim, die bereits vor einigen Jahren umgesetzt wurden“, so Torsten Ebel, stellvertretender Leiter des Landesbetriebs für Straßenbau.

Bernd Hertzler, Bürgermeister Blieskastel: „Mobilität – und hiermit schließe ich die Radfahrer und die Fußgänger ausdrücklich mit ein – ist ein wichtiges Zukunftsthema und diesem tragen wir auch mit dieser Maßnahme Rechnung.“ red./jj

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