‚Halleluja – auf immer & ewig‘

KEB lädt zur Händel-Soirée

ST. INGBERT Unter dem Titel: „Georg Friedrich Händel: Halleluja – auf immer & ewig“ lädt die KEB Saarpfalz am Dienstag, 30. April, um 19.30 Uhr zu einer musikalisch-literarischen Soirée in den Konferenzraum der KEB, (Karl-August-Woll-Straße 33) ein. Referenten sind Karin und Dr. Franz Biet.

Denken wir an Georg Friedrich Händel, erscheint das ganze Barock vor unseren Augen in London wie in Rom oder Dresden; und mit ein bisschen Phantasie zeigen sich Glanz und Glorie der Epoche auch in Homburg und Blieskastel und St. Ingbert: Es ist die Zeit prunkvoller Paläste, glanzvoller Feste, ausufernder Gelage, die Zeit der Feuerwerke mit festlicher Musik und der farbenprächtigen Opernaufführungen. Händel war der berühmteste Komponist seiner Zeit, doch sein Leben war kein „Halleluja“, sondern ein ständiger Kampf. Triumphe und Ehrungen, Intrigen, Konflikte mit Sängern und Geldgebern - all das gehörte zu ihm wie seine Misserfolge, Pleiten und Zusammenbrüche. Händels pralles Leben ist die Geschichte eines Mannes, der Sieger und Verlierer zugleich war, reich gefeiert, aber in tiefster Seele einsam und zwiespältig, wie bei genialen Menschen nicht unüblich. Zu hören sind High-Lights aus Oratorium, Oper und Konzert: Messias, Judas Maccabäus, Saul, Julius Cäsar, Rinaldo, Harfenkonzert, Violinkonzert, Feuerwerks-, Wassermusik, „der harmonische Grobschmied“. red./jj

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