Gute Nachricht für das Lebach Krankenhaus

Jahrelang von Schließung bedroht – und nun Bettenaufbau!

LEBACH Im Dezember des vergangenen Jahres deutete sich schon ein Wandel in der saarländischen Krankenhauspolitik an. Weg vom rigiden Bettenabbau – hin zur Schaffung neuer Krankenhauskapazitäten. Unter der Überschrift „Kommt Nordsaarland-Klinik nach Lebach?“ gab es Berichte von der Empfehlung der Kölner Beratungsfirma Aktiva, eine mögliche Nordsaarlandklinik in Lebach anzusiedeln. Diese Firma war vom saarländischen Gesundheitsministerium mit einer Machbarkeitsstudie für eine solche Klinik beauftragt worden. Die Macher der Studie empfehlen die Schaffung eines 300-Betten-Hauses mit einem breiten Leistungsspektrum. Als Standort der Klinik empfehlen die Gutachter Lebach, denn das „CTT-Krankenhaus sei wegen seiner Lage, als auch aufgrund seiner vorhandenen Strukturen geeignet.“ Nun scheinen die Empfehlungen dieser Gutachter in den Entwurf des neuen Krankenhausplanes 2018 bis 2025 eingeflossen. Die Bettenanzahl soll landesweit von derzeit 6366 auf 6882 steigen.

„Laut eines Zeitungsberichts stärkt diese Neuausrichtung der Krankenhauspolitik unter anderem unser Krankenhaus: Von der massiven Bettenaufstockung profitieren unter anderem die Kliniken im Nordsaarland, die nach der Schließung des Standorts Wadern gestärkt werden sollen. So werden allein in Lebach 55 und in St. Wendel 45 zusätzliche Betten aufgestellt“, sagt Anna Schmidt von der Lebacher SPD. „Zwar ist dies noch keine Garantie für den Erhalt des Krankenhausstandortes Lebach über das Jahr 2025 hinaus, aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir freuen uns über diese Entwicklung sowohl für die Beschäftigten des Hauses als auch für die Menschen in unserer Region und selbstverständlich auch für unsere Stadt Lebach, die diese wichtige Einrichtung nicht verlieren darf“, sagt die Fraktionsvorsitzende Anna Schmidt.red./mk

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