Gute Arbeit trägt Früchte

35 Jahre Jugendfeuerwehr Peppenkum-Utweiler gefeiert

PEPPENKUM-UTWEILER Mit ihren 35 Jahren, der Geburtstag konnte jetzt gefeiert werden, gehört die Jugendfeuerwehr Peppenkum-Utweiler zu den älteren in der Gemeinde Gersheim. Unter der Regie von Löschbezirksführer Karl-Heinz Kleinhans und dem damaligen Wehrführer wurde die Nachwuchswehr 1984 aus der Taufe gehoben.

Erste Jugendwarte waren Fritz Hartz und Edmund Bubel, mit über 20 Jahren Christoph Sandmeier der am längsten Amtierende. Aktuell gehören der Jugendwehr vier Mädchen und elf Jungs an. Seit zwei Jahren wird sie von Manuel Schnöder und seinem Stellvertreter Benedikt Schmidt geführt. Jugendgruppensprecher für die Zehn- bis 18-Jährigen ist Toni Krämer.

In einer Feierstunde betonte Löschbezirksführer Ralf Weinmann, dass in der Ausbildung jede Menge Arbeit steckt, die von wenigen Betreuern das Jahr über mit großem Engagement erledigt wird. So seien Berufsfeuerwehrtage, Zeltlager auf dem Bolzplatz aber auch die Teilnahme am Zeltlager der Gemeinde-Jugendfeuerwehr feste Bestandteile neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung. Lobenswert sei auch, dass beispielsweise durch die Tannenbaumaktion zugunsten krebskranker Kinder auch soziale Komponenten mit einfließen.

Manuel Schnöder dankte seinen Helfern aber auch seinen Vorgängern für die gute Arbeit. Gemeindejugendfeuerwehr-Beauftragter Matthias Motsch lobte die neuen Wege, die unter Schnöders Leitung gegangen werden, dass in den Übungen viel Spiel, Spaß und Spannung eingebaut werde. Dass auch vier Jugendliche in die aktive Wehr übernommen werden können, zeige, dass die gute Arbeit Früchte trage. Dass vor 35 Jahren die Verantwortlichen sich entschlossen hatten, einen Unterbau für die aktive Wehr zu schaffen, habe von großer Weitsicht gezeugt.

Derzeit stammen 80 Prozent aller Wehrangehörigen der Gemeinde Gersheim aus der Jugendwehr, so Wehrführer Stefan Lugenbiel. Er zeigte sich erfreut darüber, dass es damit auch gelungen sei, in allen Dörfern eine Feuerwehr aufrecht zu erhalten. Die Entwicklung der Jugendfeuerwehren im Kreis zeige in den letzten Jahren ein leichtes Plus, so Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner. Das sei umso erfreulicher, da die Zahl der Kinder und Jugendlichen stetig rückläufig sei. Andreas Wack, stellvertretender Ortsvorsteher und langjähriger Jugendwart rief dazu auf, bei der Arbeit nicht zu erlahmen, weiter am Ball zu bleiben und damit den Feuerwehr-Standort zu sichern.

Das Fest, das unter der Schirmherrschaft des Marketing-Leiters der Energis, Jochen Strobel, stand, wurde mit einem Wettbewerb der Jugendfeuerwehren abgerundet. Nach Wettspielen, deren Konzeption von Manuel Schnöder, Ralf Weinmann und Hans-Jürgen Sandmeier erstellt worden war, holte sich die Gruppe von Kirrberg I den Siegerkranz. Dahinter platzierten sich Rubeneim I, Herbitzheim, Peppenkum-Utweiler und eine Kombination zwischen Reinheim und Herbitzheim. Insgesamt waren rund 60 Teilnehmer mit dabei gewesen.red./ott

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de