Grundstücke gerodet

Stadt Dillingen: zum Schutz gegen Wildschweine

DILLINGEN Wildschweine in Nähe oder in bewohnten Gebieten gehören mittlerweile leider bundesweit zum Alltag in Städten. In Dillingen ist insbesondere das Gebiet Pachtener Heide betroffen, das direkt an ausgedehnte Waldgebiete ankreuzt.

Die Stadt Dillingen hat jetzt auf Anweisung von Bürgermeister Franz-Josef Berg einige Maßnahmen durchgeführt, die verhindern sollen, dass Wildschweine sich auf unbebauten Parzellen und Grundstücken niederlassen. Unbebaute Flächen mit Wildwuchs oder starkem Unterholz wurden zunächst erfasst, um den Umfang der notwendigen Arbeiten zu ermitteln. Danach wurden das städtische Grünflächenamt und eine Fachfirma beauftragt, die Grundstücke so weit zu roden, dass Wildschweine auf ihnen keine Rückzugsflächen mehr finden, weil kein Unterholz mehr vorhanden ist.

Bürgermeister Franz-Josef Berg: „ Ich erhoffe mir von dieser Maßnahme, dass Wildschweine sich andere Flächen suchen, wo sie sich sicher und ungestört fühlen. Viele dieser Flächen waren für Wildschweine ein idealer Rückzugsort“.

Die Stadt Dillingen macht in diesem Zusammenhang auch wieder darauf aufmerksam, dass Grundstückseigentümer in der Verantwortung stehen, auch brachliegende Grundstücke in Wohngebieten zu pflegen und dass die illegalen Grünschnittdeponien vieler Anlieger Wildschweine anziehen. Im eigenen Interesse sollten daher die Anlieger an Waldgebieten daher keine Grünschnittdeponien auf freien Flächen anlegen, die Wildschweine anziehen.

red./jb

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