Grundlage für den Einsatzerfolg

Acht neue Atemschutzgeräteträger stehen der Feuerwehr Schiffweiler zur Verfügung

Schiffweiler. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Atemschutz zu einer zentralen Säule bei der Arbeit der Feuerwehren entwickelt. Egal ob zur Menschenrettung, Brandbekämpfung oder technischer Hilfeleistung – sobald bei einem Einsatz Atemgifte auftreten, schützen sich die Einsatzkräfte mithilfe von Atemschutzgeräten.

Gut ausgebildete Atemschutzgeräteträger sind daher oftmals das Fundament für den Einsatzerfolg. So startete am 10. April unter den aktuellen Corona-Bedingungen bei der Feuerwehr in Schiffweiler der neue Atemschutzgeräteträger-Lehrgang.

Die Lehrgangsteilnehmer mussten vor jedem Beginn einen Coronatest durchführen. Bei dem Lehrgang legten vier Feuerwehrfrauen und vier Feuerwehrmänner der Gesamtwehr Schiffweiler in ihrer Freizeit 24 Unterrichtsstunden an drei Samstagen ab, um sich als Atemschutzgeräteträger ausbilden zu lassen. Schließlich wurde von allen Teilnehmern die schriftliche und praktische Prüfung des Atemschutzlehrgangs mit Erfolg abgeschlossen. So heißt es jetzt für alle die erlernten Grundfertigkeiten weiter zu vertiefen und ihr erlerntes Wissen kontinuierlich auszubauen.

Die Lehrgangsbescheinigungen wurden von dem Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack zusammen mit dem Leiter des Schul- und Ausbildungsausschuss des Landkreises Neunkirchen Michael Sticher, in Anwesenheit des Wehrführer der Gemeinde Schiffweiler Christian Kleis, dem stellvertretenden Wehrführer Stefan Schabbach und dem Leiter des Schul- und Ausbildungsausschuss der Gemeinde Schiffweiler, Tobias Closs, überreicht.

Um die Einsatzbereitschaft der benutzten Atemschutzgeräte wieder herzustellen, hatten die Ausbilder mit den Atemschutzgerätewarten, nach dem Lehrgang noch einige Stunden Arbeit vor sich. red./hr

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