Großprojekt wird die Kita

Bürgermeister Markus Fuchs sieht optimistisch in die Zukunft seiner Gemeinde

HEILIGENWALD Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Schiffweiler im Bürgerhaus in Heiligenwald zog Bürgermeister Markus Fuchs in seinem Jahresrückblick eine positive Bilanz. „Es ist einiges los gewesen in der Gemeinde Schiffweiler“, fasste er das abgelaufene Jahr knapp zusammen.

Rund 17 Millionen Euro verspricht sich der Verwaltungschef an Entlastung durch den Saarlandpakt, der die Hälfte der Kassenkredite für die Gemeinde übernimmt.

Für den Zukunftsort Reden gab Fuchs erst mal Entwarnung. Obwohl die geplante Haldenbahn aus wirtschaftlichen Gründen verworfen wurde, gibt es Alternativen bis hin zu autonomem Fahren, was auch sehr gut zum Zukunftsort passen würde. Der Pachtvertrag mit den Pächtern der Alm ist angepasst und somit vom Tisch. Für die Zukunft des Standorts werden aufgrund eines Gutachtens auch Taten folgen, versprach der Bürgermeister.

Neben baulichen Verbesserungen unterstrich Fuchs vor allem auch die erstmals durchgeführte Energiemesse als eines der herausragenden Ereignisse 2019. Er stellte eine Wiederholung in Aussicht. Außerdem hob er auch die ehrenamtlichen Tätigkeiten als unverzichtbar für die Gemeinde hervor, ebenso wie das Engagement in sportlicher Hinsicht, das darin gipfelt, dass es zahlreiche Erfolge bis hin zu Weltmeisterschaften zu verbuchen gilt.

Als Großprojekt stellte Bürgermeister Fuchs den Neubau einer Kindertageseinrichtung in Stennweiler vor, die bis 2022 fertig gestellt sein soll. Es ist geplant, von einer achtzügigen Ausrichtung auf eine neunzügige zu erweitern. „Wir hoffen, wenn alles gut läuft, dass wir im ersten Halbjahr 2020 mit dem Bau beginnen können.“

Eine zweite Einrichtung mit sechs Gruppen ist zwischen Schiffweiler und Heiligenwald geplant. An der Grundschule in Schiffweiler wird vor dem Hintergrund der Ganztagsbetreuung ein Anbau geplant.

Strukturelle Veränderungen bei der Feuerwehr sollen gewährleisten, dass auch künftig der Brandschutz sichergestellt werden kann. Er betonte dabei auch die Maßstäbe setzende interkommunale Zusammenarbeit mit den Gemeinden Merchweiler und Illingen.

Weitere Projekte umfassen das Gewerbegebiet am Nußkopf, wo noch Flächen zur Verfügung stehen, sowie das für 2021 geplante Walter-Bernstein-Jahr. „Die 360 Tage, die noch vor uns liegen, wollen wir mit Leben füllen“, schloss Bürgermeister Markus Fuchs seine Aus- und Einblicke.

Zum Abschluss stellte er einen Film des SR über die Gemeinde vor, der am 6. Februar um 20:15 Uhr ausgestrahlt wird, wo die Zuschauer abstimmen können, welche Gemeinde den besten Film präsentiert hat. Die musikalische Umrahmung übernahmen Dirk Schmidt am Piano und Cornell Wegmann am Saxofon. jam

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