Große Projekte & Herausforderung

Ein Ausblick des Lebacher Bürgermeisters Klauspeter Brill

Lebach. In Lebach wird sich im kommenden Jahr richtig viel tun. Große und kleinere Baumaßnahmen stehen an. So hat das Land bereits grünes Licht für den lang ersehnten Radweg zwischen Lebach und Eppelborn gegeben. Außerdem hat der Stadtrat in seiner letzten Sitzung vor Weihnachten die Erstellung eines Radwegekonzeptes beschlossen. Damit soll der Radverkehr im gesamten Stadtgebiet gestärkt werden. Insbesondere bei der Ausbildung von sicheren Schulwegen sieht die Stadtverwaltung wichtigen und dringenden Handlungsbedarf.

Nachdem in 2020 marode Straßen wie beispielsweise die Ritterstraße in Falscheid saniert wurden, ist geplant, im neuen Jahr weitere Straßen im Stadtgebiet in Angriff zu nehmen. Mit der Umgestaltung der Bahnunterführung in der Rennbahnstraße soll eine große Gefahrenstelle beseitigt werden, denn derzeit ist dort kein ausreichender Gehweg vorhanden. Auch hierfür wurden in der letzten Ratssitzung die Weichen gestellt.

Die Umbauarbeiten zu einem größeren, benutzerfreundlichen Wertstoffhof in der Hans-Schardt-Straße sind bereits in vollem Gange. Wenn alles planmäßig läuft, wird der neue Wertstoff- und Entsorgungshof im Spätsommer fertig gestellt sein. Dann können auch größere Mengen Grünschnitt angeliefert werden und das Befüllen der Container mit den verschiedensten Wertstoffen bzw. mit Sperrmüll wird wesentlich einfacher, weil die Container vertieft auf dem Gelände angeordnet sind und von oben befüllt werden können.

Eine Baumaßnahme, die Lebach das ganze kommende Jahr und auch noch darüber hinaus beschäftigen wird, ist die Umgestaltung der Fußgängerzone. Gleich zu Jahresbeginn soll es nun endlich richtig losgehen.

Nachdem im vergangenen Jahr das Dach der Mehrzweckhalle in Dörsdorf saniert wurde, ist für 2021 die Erneuerung der Fenster vorgesehen. In Gresaubach stehen nun ebenfalls die Sanierungsmaßnahmen am Hallendach an. Außerdem soll in der zweiten Jahreshälfte der Um- und Neubau am Gebäudekomplex Grundschule/Kindergarten in Landsweiler beginnen. An der Grundschule in Steinbach wird in den Brandschutz und die Verschattung der Fenster investiert, die Alte Schule in Thalexweiler wird ebenso ein Thema sein wie ein barrierefreier Zugang zur Alten Schule in Aschbach. Dies sind nur einige Beispiele, bei denen das übergeordnete Ziel die Dorfentwicklung ist. Sowohl in den Ortsteilen als auch ortsteilübergreifend sollen sinnvolle, zukunftsfähige Projekte erarbeitet und in den nächsten Jahren realisiert werden.

Da bereits alle Flächen im Lebacher Gewerbegebiet „Auf Häpelt“ veräußert sind, wird derzeit geprüft, wie eine Erweiterung des Gebietes realisiert werden kann.

Ähnliches gilt in puncto Wohnbebauung. So sollen weitere Bauflächen erschlossen und Wohnraum in verschiedenen Formen geschaffen werden. Eine große Herausforderung wird nach wie vor die Digitalisierung unser Grundschulen sein. Über das Sonderausstattungsprogramm Schule Saarland wurden bereits i-Pads für Schülerinnen und Schüler beschafft, damit im Falle von Pandemie bedingten Schulschließungen möglichst alle am Hybridunterricht teilnehmen können. Für den Betrieb und die Administration dieser Endgeräte sind ein Management System sowie weitere Hardware (u.a. ein zentraler Server bzw. je ein Server pro Schule) erforderlich.

„Wie es kulturell weitergeht und was 2021 möglich ist, kann derzeit noch niemand definitiv vorhersagen“, sagt Bürgermeister Klauspeter Brill.

Deshalb ist die Stadt auch bei der Planung von Veranstaltungen im ersten Halbjahr recht vorsichtig. Zu Beginn des zweiten Halbjahres ist das Konzert mit Peter Maffay terminiert. „Wir hoffen alle, dass dieses Open-Air auf der Rennwiese wie geplant am 7. August stattfinden kann.“ Die Grüne Woche mit dem Zeltfestival Saar, das 2020 der Pandemie zum Opfer fiel, wurde 1:1 in dieses Jahr verschoben.

Alle Künstler und Bands haben ihr Kommen zugesagt, die Karten behalten ihre Gültigkeit. So freuen wir uns auf Silbermond (3. September), Johannes Oerding (5. September), die Lebacher Wies’n mit Mia Julia und der Band Krachleder am 11. September sowie Beatrice Egli, Bernhard Brink und Mike Leon Grosch am 12. September.

red./jb

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