Gleichbehandlung des Bergbaus

Bürgermeister unterzeichnen in Lebach offenen Brief an die Bundesregierung

LEBACH „Wir müssen alle gemeinsam an diesem Ziel arbeiten“, betonte der Lebacher Bürgermeister Klauspeter Brill bei der Vorstellung und Unterzeichnung eines offenen Briefes an die Bundesregierung. In ihm sind klare Forderungen nach der Gleichhandlung aller Bergbauregionen formuliert.

Hintergrund sind die jüngst veröffentlichten Ergebnisse der Kohlekommission, die Strukturhilfen in zweistelliger Milliardenhöhe für die deutschen Braunkohlereviere vorsehen. Das Saarland habe damals ein paar Millionen bekommen, heißt es von Seiten der betroffenen Kommunen.

Offener Brief soll ein Zeichen setzen

Unter der Federführung von Klauspeter Brill und seinem Amtskollegen aus Nalbach, Peter Lehnert, haben sich drei Landräte, der Regionalverbandspräsident, der Städte- und Gemeindetag sowie 30 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus den vom Bergbau betroffenen Kommunen im Saarland zusammengetan und einen offenen Brief verfasst. „Wir haben natürlich parallel auch mit Vertretern der Landesregierung gesprochen“, betont Brill. „Wir wollen ein Zeichen setzen und zeigen, dass wir geschlossen hinter der Landesregierung stehen. Gemeinsam haben wir größere Chancen, etwas für unser Saarland zur erreichen.“ Nalbachs Peter Lehnert ergänzt: „So eine Aktion hat es bisher noch nicht gegeben.“

Bürgermeister unterzeichnen persönlich in Lebach

Wie wichtig den Bürgermeistern dieses Anliegen ist, haben sie mit der gemeinsamen Unterzeichnung des offenen Briefes in der Lebacher Stadthalle gezeigt. 18 Bürgermeister kamen zu dem kurzfristig vereinbarten Termin nach Lebach, um persönlich ihre Unterschriften unter das Schriftstück zu setzen. Die Amtsinhaber, die aus terminlichen Gründen verhindert waren, werden in den nächsten Tagen unterschreiben.

Der offene Brief ist unter www.lebach.de detailliert nachzulesen.red./vw

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