Glasscherben als Ärgernis

Auf Radwegen eine echte Gefährdung

SAARBRÜCKEN Für Radfahrer sind die Gegebenheiten in Saarbrücken ohnehin schon „nicht immer befriedigend”, um es mal gelinde mit einer Schulnote auszudrücken. Viele Versuche, die Fahrradinfrastruktur zu verbessern, sind kläglich gescheitert und werden es auch weiterhin tun bei einer solch starken Autolobby!

Von nicht ausreichend abgesenkten Bordsteinkanten und zugeparkten Radspuren abgesehen, sorgen mutwillig zerschlagene Flaschen mitten auf Radwegen für weiteren Verdruss. Besonders in der Dudweiler Landstraße in Höhe der Kufa sowie in der oberen Mainzer Straße, wo Radfahrer die Busspur mitbenutzen dürfen, zeigt sich ein solches Bild häufig. Durch den Bus werden die Glasscherben immer feiner zerkleinert, so dass sie von Radfahrern kaum noch rechtzeitig erkannt werden können. Somit ist der platte Reifen vorprogrammiert.

Nicht jeder Radfahrer hat eine Pannenschutzbereifung oder ein Fatbike. Also sieht er sich gezwungen, von der Busspur in den fließenden Verkehr auf die Straße auszuweichen oder am besten erst gar keinen Radweg mehr in Saarbrücken zu benutzen.

Allerdings kann das wohl auch nicht Sinn der Sache sein. Vielmehr müssten auch die Radspuren regelmäßig gereinigt werden! oj

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