Gesprächskreis für Trauernde

Im Kapellenraum der Karlskirche

Zweibrücken. Am Dienstag, 11. Mai (jeweils am zweiten Dienstag im Monat) findet in der Karlskirche wieder ein offener Gesprächskreis von 16 bis 17 Uhr für Trauernde im Kapellenraum der Karlskirche unter Leitung von Ramona Hewer-Wachs (Kommunikationstrainerin) statt.

Unter Leitung von

Ramona Hewer-Wachs

Es bietet Betroffenen die Gelegenheit, sich im geborgenen Ort mitzuteilen.

Derzeit gelten die erforderlichen Hygienevorschriften.

Der Zugang zur Kapelle befindet sich seitlich des Parkplatzes an der Wallstraße hinter der Karlskirche. Alle, die einen Angehörigen oder einen anderen lieben Menschen verloren haben, auch wenn dieser Verlust schon längere Zeit zurückliegt, sind herzlich eingeladen.

Einen geliebten Menschen zu verlieren ist ein Schock und ein schmerzvolles Ereignis für alle Hinterbliebenen, auch wenn sich das Ende bereits lange angekündigt hat oder völlig überraschend eintritt. Vieles muss in den ersten Tagen organisiert und geregelt werden.

Der Verlust eines Familienmitgliedes oder eines Freundes ist immer mit Verzweiflung und tiefem emotionalem Schmerz verbunden. Ein mächtiges Gefühl droht die Situation zu überwältigen: die Trauer.

Manchmal kommt sie mit Verspätung. Nach und nach werden die seelischen Belastungen deutlich, die der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt. Jeder Mensch erlebt das Abschiednehmen – häufig auch das Alleinsein – auf andere Weise. Von völliger Hilflosigkeit bis hin zu körperlichen Beschwerden stürzt der Zurückgelassene oft in ein emotionales Chaos. Es gibt keine bestimmten Regeln und erst recht keinen festen Zeitplan. Nicht jeder kommt damit allein zurecht. Deshalb ist es auch wichtig, über diese Gefühle und über die Trauer zu sprechen. In der Gruppe treffen sich Gleichbetroffene, können von dem oder der Verstorbenen erzählen und ihren Gefühlen Raum geben. Sie können erfahren, dass ihr Zustand akzeptiert werden kann, dass sie alles aussprechen können was sie bewegt. Gerade die gegenseitige Zuwendung ermutigt und schafft Raum für neue Lebensperspektiven. red./jj

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