Gespräch in der Sammlung

KAISERSLAUTERN Zu einem Gespräch in der ständigen Sammlung lädt das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) am Dienstag, 26. Juni, um 18 Uhr mit Museumsdirektorin Dr. Britta E. Buhlmann ein. Es geht um „Dialoge: Wie Werke aufeinander Bezug nehmen. Überlegungen zur Sammlungsgestaltung“. Liegt es am M im jeweiligen Titel, dass „Mütterliche Zärtlichkeit“ von Ossip Zadkine und „Migof“ von Bernhard Schulze in der Sammlungspräsentation des mpk im gleichen Raum untergebracht sind? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Franz von Stucks „Reitende Amazone“ und Kiki Smiths „Ladybird“, die unterschiedlichen Jahrhunderten entstammen, und was verbindet Carl Spitzwegs „Zeitungsleser“ mit Heinrich Jakob Frieds „Blick auf die Madenburg“?

Im Rahmen eines Rundgangs diskutieren die Besucher Fragen zur Ausstellungsgestaltung und sehen sich Dialoge an, die zwischen Werken entstehen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Warum steht eine Vitrine mit französischen Vasen gleich neben einem Gemälde, auf dem Anselm Feuerbach eine Szene aus dem West-Östlichen Diwan bebildert? Gibt es einen gemeinsamen Nenner zwischen Max Beckmanns „Ringkämpfer“ und Wilhelm Lehmbrucks Plastik „Weiblicher Torso“ und wie steht es um Gemeinsamkeiten zwischen Erich Heckels „Flensburger Außenförde“ und Hermann Scherers „Das kleine Mädchen“? Fragen wie diese oder solche, die angesichts der Schauräume in den Sinn kommen, bestimmen das Gespräch.red./dos

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de