Geschwindigkeitsanzeiger

SPD fordert Aufstellung in betroffenen Straßen

BILDSTOCK In seiner letzten Vorstandssitzung beschäftigte sich der SPD-Ortsverein ausgiebig mit dem Lärmaktionsplan für die Stadt Friedrichsthal. In der Presse wurde das Thema ja schon ausführlich aus Sicht verschiedener Gremien beschrieben.

Die Bildstocker SPD spricht sich für eine Aufstellung von Geschwindigkeitsanzeigern in den hauptsächlich betroffenen Straßen aus. Diese dienen dazu, Fahrzeugführer durch eine große Anzeige der gemessenen Geschwindigkeit auf ihre gegebenenfalls zu hohe Geschwindigkeit aufmerksam zu machen. Die Anzeigentafeln sind in unterschiedlichen Aufführungen im Handel und somit an einer Schule mit einer Anzeige mit Kindern noch wirkungsvoller.

Die Unfallforschung der Versicherer führte, in der 2010 veröffentlichten Untersuchung einen Vergleich der dynamischen Geschwindigkeitsanzeige und der mit sogenannten Dialog-Display durch. Obwohl das Dialogdisplay nur die Anzeige „Danke“ und „Langsam“ anzeigte, zeigten sich stärkere und dauerhafte Rückgänge der Durchschnittsgeschwindigkeiten.

Es wurde auch festgestellt, dass Stationäre eine bessere Wirkung erzielen. Sobald die Geräte abgebaut sind neigen die Verkehrsteilnehmer dazu zu ihrem ursprüngliches Verhalten zurück zu kehren.

In den angrenzenden Ländern, wie Frankreich und Italien sind die Anzeigetafeln bereits breitgefächert seit einigen Jahren installiert. Als schnelle Reaktion um Geschwindigkeit zu reduzieren , ist die SPD Bildstock dafür mehrere stationäre Geräte in der Stadt Friedrichsthal auf zu stellen.

Die weitere Aufstellung von Blitzern liegt nicht in der Kompetenz der Stadt. Das Ergebnis ist überdies fraglich, da die Realität zeigt, dass hinter dem Blitzer wieder beschleunigt wird. Auch Tempo 30 Zonen in der ganzen Stadt ist realistisch nicht umsetzbar, da keine Kontrolle flächendeckend möglich ist. red./jb

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