Geschichte des Funkwesens

Klaus Olschewski berichtet über ihre Anfänge beim Historischen Verein

NEUNKIRCHEN Im Augustvortrag beim Historischen Verein Stadt Neunkirchen wird Klaus Olschewski über die Entwicklungsgeschichte des Funkwesens von den Anfängen im ausgehenden 19. Jahrhundert (Marconi, Braun, Hertz) bis in die Neuzeit berichten. Er wird dabei auf die physikalischen Grundlagen der elektromagnetischen Wellen und auf die Gründe für den Niedergang der Lang- und Mittelwellensender eingehen.

Das Saarland hatte hier zwei wichtige Sender und zwar den Langwellensender „Europe 1“ und den Mittelwellensender Göttelborn. Die Gebäude dieser Sender sind noch erhalten und die Sendeeinrichtungen teilweise noch vorhanden aber seit einigen Jahren stillgelegt.

Der Referent wird auch auf moderne Entwicklungen wie Internet, GPS, SatellitenTV, Mobiltelefonie und einige andere mit ihren Vorteilen und eventuellen Risiken eingehen.

Der Vortrag findet am Donnerstag, 2. August um 19 Uhr in den Räumen des Historischen Vereins Stadt Neunkirchen in der Irrgartenstraße 18 in Neunkirchen statt. Gäste sind willkommen. Nichtmitglieder zahlen 3 Euro.

Weitere Informationen zum Historischen Verein Stadt Neunkirchen findet man auch auf der Internetseite des Vereins, www.hvsn.de.

Entgegen der Ankündigung im Jahresprogramm des HVSN für 2018 kann die Studienfahrt im September zu Relikten des Hörfunks im Saarland nicht stattfinden. Stattdessen wird eine Studienfahrt zu Wohngebäuden für Bergleute in Neunkirchen aus verschiedenen Epochen des Saarbergbaus (Preußenzeit, Franzosenzeit während der Völkerbundverwaltung, Nachkriegszeit) unter Leitung von Friedrich Decker und Guido Jung durchgeführt.

Dazu ergeht zu gegebener Zeit noch eine gesonderte Einladung.red./eck

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