Geld aus „St. Wendelins Küche“

Fast 2

ST. WENDEL Zur Eröffnung der Jubiläums-Wallfahrt im Oktober vergangenen Jahres hat Pastor Klaus Leist das Buch „Aus St. Wendelins Küche“ präsentiert. Es handelte sich dabei um ein Kochbuch, das in einer einmaligen Auflage von 1500 Exemplaren erschienen ist. Der Erlös dient der Unterstützung eines Waisenhauses, wo derzeit etwa einhundert Kinder leben, und eines Schulprojekts in Indien.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde konnten Pastor Leist, Josef Alles und Frank Schön von der Wendelinusstiftung den Betrag von 19309,70 Euro an die indischen Schwestern übergeben. „Inzwischen haben wir das Projekt abgeschlossen“, erläuterte zuvor Pastor Leist. „Wir haben binnen vier Monaten 1500 Exemplare verkauft, dank des Sponsors Wendelinusstiftung und vor allem vieler St. Wendeler Bürger. Auch über St. Wendel hinaus haben sich zahlreiche Menschen privat als Sponsoren beteiligt.

Nicht nur die Konzeption und die Aufmachung waren stimmig, sondern auch der Inhalt kam so gut an, dass kurz vor Fastnacht alle Bücher verkauft waren und wir den Reinerlös von 19309,70 Euro an die Schwestern übergeben können. Aufgrund der Höhe dieses Betrages reisten zur Übergabe auch die Oberin des Bezirks aus Limburg an, Schwester Meena, so dass elf indische Schwestern der Kongregation von Nazareth in Kerala den Betrag in Empfang nehmen können“, erklärte Pastor Klaus Leist anlässlich der feierlichen Übergabe.

„Es ist beeindruckend, welche Arbeit die Schwestern für die Waisenkinder in Indien leisten“, erklärte Josef Alles bei der Scheckübergabe. Man könne die Situation vor Ort nicht mit solchen Einrichtungen in Deutschland vergleichen, führte er weiter aus. Vielmehr herrschten dort einfachste Verhältnisse. „Ich bin überzeugt davon, dass mit diesen Mitteln, die wir heute übergeben können, sehr viel Gutes getan werden kann“, so Alles weiter.

Die Oberin Schwester Meena bedankte sich für die Spende. Sie betonte, dass Sie auf solche Spenden angewiesen wären, da es seitens des indischen Staates keine Unterstützung gäbe. „Mit dem, was wir von hier schicken, müssen unsere Mitschwestern in Indien auskommen, dass die Kinder dort leben können und versorgt werden können“. Unterkunft, Verpflegung, ärztliche Versorgung, Kleidung, Schulbücher, all dies und noch viel mehr werde so finanziert. jam

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de