Ganztages-Busexkursion

Das Saarland acht Jahre nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus

VÖLKLINGEN Am 30. Juni wurden im Saarland die letzten Steinkohlen gefördert. Seitdem gehört der saarländische Steinkohlenbergbau der Vergangenheit an und immer wieder wird die Frage gestellt: Was bleibt vom Saarbergbau? Für die Evangelische Akademie im Saarland sind dieses Gründe genug, sich der einstigen ­saarländischen Schlüsselindustrie weiterhin intensiv zu widmen.

Am Sonntag, den 21. Juni, bietet sie eine ganztägige Busrundreise an, die von dem Bergbau- Industriekulturexperten Delf Slotta geleitet werden wird. Dabei werden selbstverständlich die coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln für Busfahrten eingehalten. Die Teilnehmenden sind aufgefordert, eine Mund-Nase-Bedeckung mitzubringen.

Was ist Gegenstand dieser Exkursion? Es wird in den Saarkohlenwald und in den Ensdorf-Schwalbacher Raum gehen, denn hier liegen die Anfänge und die Wurzeln der sich seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert rasch entwickelnden Kohlewirtschaft im Land an der Saar. Zudem geht es in das dritte ehemalige Saarrevier, den Warndt, der vor allem seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bergwirtschaftlich erschlossen wurde.

In diesen drei Kulturräumen hat der Bergbau die Landschaft um prägnante Strukturen, Sachverhalte und Akzente bereichert und überraschende Landschaftsbilder von vielfältiger und faszinierender Gestalt entstehen lassen. Im Einzelnen wird Delf Slotta bergbauliche Sachzeugnisse wie Fördergerüste, Fördertürme oder Stollenmundlocharchitekturen, Siedlungen, Halden, Absinkweiher und viele weitere überraschende Orte anfahren. Unerwartete Begegnungen und fesselnde Erlebnisse erwarten sie!

Eine Voranmeldung zu dieser außergewöhnlichen Tagesfahrt, die von 8 bis ca. 17.30 Uhr dauern wird, ist bei der Evangelischen Akademie im Saarland, Tel. (0 68 98) 16 96 22 oder E-Mail buero@eva-a.de, möglich.

Die Teilnahmegebühr inklusive Mittagessen, Führungen und Reisebus beträgt 52 Euro. Wegen der begrenzten ­Teilnehmerzahl erfolgt die ­Berücksichtigung nach dem Eingang der Anmeldungen.

red./jb

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