Für Engagementpreis nominiert

Brigitte Kuhar aus Neunkirchen und der DKSB Saarbrücken sind dabei

BERLIN/SAARBRÜCKEN/NEUNKIRCHEN 617 herausragend engagierte Menschen und ihre Organisationen wurden bundesweit für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Gewinnen kann, wer in einer der fünf Kategorien die Fachjury am meisten überzeugt oder bei der Online-Abstimmung über den Publikumspreis die meisten Stimmen erhält. Vorgeschlagen wurden die Nominierten von 210 Ausrichtern von Preisen für bürgerschaftliches Engagement.

„Die große Bandbreite des Engagements in Deutschland zeigt sich auch bei den Nominierungen für den Deutschen Engagementpreis. Egal ob Stadtführungen von Obdachlosen, junge Klimaforscher, der Kampf gegen Mobbing und Ausgrenzung – wir freuen uns, dass wir in allen Bundesländern und Themenfeldern so großartige Projekte haben“, erläutert Erich Steinsdörfer, Mitglied im Sprecherrat des Bündnisses für Gemeinnützigkeit.

Ausgezeichnet engagiert im Saarland

Aus dem Saarland sind in diesem Jahr zwei Nominierte im Rennen um den Deutschen Engagementpreis. Nominiert sind Brigitte Kuhar, die sich seit über 18 Jahren ehrenamtlich für die Ökumenische Wärmestube in Neunkirchen/Saar engagiert sowie der Deutsche Kinderschutzbund Ortsverband Saarbrücken, der sich für die Rechte aller Kinder und Jugendlichen einsetzt.

Der Trend setzt sich fort: So wie im letzten Jahr finden sich in den Themenfeldern Soziales, Bildung und Integration besonders viele Nominierte. Die wichtigste Zielgruppe des Engagements sind Kinder und Jugendliche mit 69,2 Prozent der Nennungen (Mehrfachnennung möglich). Auch das Engagement für Geflüchtete ist weiterhin stark. Insgesamt ist eine große Vielfalt erkennbar. Über die klassischen Felder hinaus stellen sich die freiwillig Engagierten auch neuen gesellschaftlichen Herausforderungen: Sie entwickeln Apps für Menschen im ländlichen Raum, führen Prozesse für Grund- und Menschenrechte oder nutzen die verbindende Kraft von Kunst und Kultur, um Begegnungen zwischen Alt und Jung zu ermöglichen.

So geht es nach der Nominierung weiter

Anfang September wird eine hochkarätige Fachjury über die Preisträger in den mit jeweils 5000 Euro dotierten fünf Kategorien „Chancen schaffen“, „Leben bewahren“, „Generationen verbinden“, „Grenzen überwinden“ und „Demokratie stärken“ entscheiden. Alle anderen Nominierten haben beim Publikumspreis die Chance auf 10000 Euro Preisgeld. Die Online-Abstimmung über den Publikumspreis findet vom 12. September bis zum 24. Oktober statt. Bekannt gegeben werden die Gewinner aller sechs Preise bei einer festlichen Preisverleihung am 5. Dezember in Berlin.red./eck

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