Für die zukunftsfeste Ausrichtung

Schuhmuseum Hauenstein als „Nationales Projekt des Städtebaus“ ausgezeichnet

HAUENSTEIN Das Deutsche Schuhmuseum Hauenstein wurde in Berlin als „Nationales Projekt des Städtebaus“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Ortsbürgermeister von Hauenstein, Michael Zimmermann, nahm die Bundestagsabgeordnete Anita Schäfer (CDU) im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) eine entsprechende Urkunde vom Parlamentarischen Staatssekretär Marco Wanderwitz (CDU) entgegen.

Gut 20 Jahre nach seiner Inbetriebnahme erhält das Schuhmuseum am historischen Ort nun eine Bundesförderung in Höhe von 330000 Euro. 1929 plante ein Gropius-Schüler die modernste von einst 36 Schuhfabriken in der als „Schuhdorf“ bekannten Gemeinde Hauenstein. Mit der Premiumförderung durch das BMI soll das Museum zukunftsfest ausgerichtet werden: Der Zugang soll verlegt und der Eingangsbereich barrierefrei umgestaltet werden. Des Weiteren werden zum Erhalt des Denkmals umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Gebäude-Außenhülle vorgenommen. Gleichzeitig wird das Schuhmuseum durch einen vitrinenartigen Anbau ergänzt, um eine witterungsbeständige und dauerhafte Ausstellungsfläche für den größten Schuh der Welt (den so genannten Weltrekordschuh) zu schaffen.

Das Schuhmuseum Hauenstein hat sich zusammen mit 34 weiteren Projekten in der Förderperiode 2018/2019 unter 118 eingegangenen Bewerbungen durchgesetzt. Anita Schäfer hat sich seit längerem vor Ort sowie beim Bundesbauministerium und dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung dafür eingesetzt, dass das Museum diese wichtige Bundesförderung erhält.red./dos

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