Führungsspitze wird neu gewählt

Jahresstatistik Gemeindefeuerwehr und Jugendfeuerwehr 2019 der Gemeinde Gersheim

GERSHEIM Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Gersheim ist gut aufgestellt. Wie der von Wehrführer Stefan Lugenbiel vorgestellte Jahresbericht aussagt, verfügen die zehn Löschbezirke über insgesamt 307 Angehörige, davon 38 weiblich. 65 Personen zählt die Alterswehr und in den acht Jugendfeuerwehren werden 99 Kinder und Jugendliche, davon 24 weiblich, systematisch an den aktiven Dienst herangeführt. Somit zählt die Gersheimer Wehr insgesamt 471 Personen.

73 Alarmierungen waren im letzten Jahr zu verzeichnen. Das verteilte sich auf 22 Brände, davon sieben Großbrände, 39 technische Hilfeleistungen und zwölf Fehlalarmierungen zumeist ausgelöst durch Brandmeldeanlagen in verschiedenen Einrichtungen und Betrieben. Mit acht Brandeinsätzen hatte der Löschbezirk Gersheim-Mitte die meisten zu bewältigen. Dahinter rangiert Reinheim mit vier und Niedergailbach mit drei. Zu vermerken ist aber, dass bei einigen Schadensbekämpfungen mehrere Löschbezirke gleichzeitig im Einsatz waren. Bei den technischen Hilfeleistungen führt ebenfalls Gersheim mit zehn, gefolgt von Walsheim (7) und Herbitzheim (5).

Bei der Personalausstattung können Medelsheim und Peppenkum-Utweiler mit jeweils 40 Angehörigen aus dem größten Reservoir schöpfen. Dahinter rangieren Reinheim (35), Gersheim (31) sowie Rubenheim und Seyweiler mit jeweils 29. Innerhalb der Altersabteilung liegt Reinheim mit 14 Personen an der Spitze, gefolgt von Peppenkum-Utweiler (10) und Niedergailbach (8). Über die größte Nachwuchsabteilung verfügen Gersheim und Rubenheim mit jeweils 21. Dahinter liegen Herbitzheim und Walsheim mit jeweils 13 sowie Reinheim (12). Die Löschbezirke Niedergailbach und Seyweiler besitzen keine Jugendfeuerwehr.

Neben Wehrführer Lugenbiel wird die Gemeindewehr von seinem Stellvertreter Marco Fuchs sowie dem Gemeindejugendfeuerwehrbeauftragten Matthias Motsch geführt. Am Sonntag, 21. Juni, wird die Neuwahl der Führungsspitze vorgenommen, da Lugenbiel nach zehnjähriger Amtszeit aus persönlichen Gründen zurücktreten will.red./ott

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