Frisches Blut im Schützenverein

Vorsitzender Horst Müller legt nach 18 Jahren sein Amt an der Spitze des Vereins nieder

ST. INGBERT Der Führungswechsel im Schützenverein St. Ingbert 1897 e.V. stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung im Schützenhaus. Horst Müller legte nach 18 Jahren, in denen er als Vorstandsvorsitzender den Verein repräsentierte, sein Amt nieder.

In seiner Schlussrede blickte er auf die vergangenen Jahre zurück und berichtete über die vielen Entscheidungen, an deren Umsetzung er maßgeblich beteiligt war. Hierzu zählten u.a. die Modernisierung und Instandhaltung des Schützenhauses sowie der diversen Schießstände und nicht zuletzt auch der gesamten Infrastruktur des Vereins, was beispielsweise die Verbreiterung der Zufahrtsstraße und die Umzäunung des gesamten Geländes beinhaltete.

Die Aufgabe, den Verein in Zukunft im Ansinnen von Horst Müller weiterzuführen, fiel durch eine einstimmige Wahl an Benjamin Backes, der zuvor das Amt des 2. Kassierers im Vorstand ausübte.

Zuvor gewährte dieser den Anwesenden einen Einblick in seine geplanten Tätigkeitsschwerpunkte für die anstehende Amtsperiode. Hierzu gehören u.a. die weitere Modernisierung und Digitalisierung der Schießstände durch elektronische Trefferaufnahmen sowie die Verstärkung der öffentlichen Präsenz des Vereins zur Gewinnung von jungen Schützen durch verstärkte Werbung und zusätzliche Sponsoringpartner.

Ernennung zum Ehrenvorsitzenden

Zum Abschluss der Veranstaltung ergriff der wiedergewählte 2. Vorsitzende, Heinz Münzebrock, das Wort und betonte nochmals ausdrücklich Respekt, Anerkennung und Dank für die Arbeit, die Horst Müller in den letzten 30 Jahren im Verein geleistet hat. Zudem stellte er den Antrag, Horst Müller zum Ehrenvorsitzenden des Vereins zu ernennen, was von der Versammlung einstimmig und mit tosendem Applaus bestätigt wurde.

Der neue Vorsitzende Benjamin Backes als auch die anwesende Bürgermeisterin und Tochter Nadine Müller sprachen dem Ehemaligen größten Respekt für seine Verdienste aus und überreichten ihm die Ehrenurkunde des Vereins. red./jj

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