Friedenskreuz in Münchweiler errichtet

Handwerkskammer der Pfalz und Kolpingwerk setzten ein sichtbares Zeichen

SÜDWESTPFALZ Handwerker haben an der katholischen Kirche in Münchweiler unweit von Pirmasens, ein Friedenskreuz des Handwerks errichtet, weil sich das Handwerk als Botschafter des Friedens in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt versteht. Initiiert wurde das Projekt von den Arbeitnehmern der Vollversammlung der Handwerkskammer der Pfalz mit Unterstützung des Präsidiums und in Kooperation mit dem Kolpingwerk Diözesanverband Speyer. In einem feierlichen Gottesdienst wurde das Friedenskreuz aus Cortonstahl, auf dem in verschiedenen Sprachen das Wort „Frieden“ zu lesen ist, eingesegnet. Vizepräsident Michael Lehnert trieb das Projekt an.

„Frieden ist nicht selbstverständlich. Man muss für ihn kämpfen und beten“, sagte der Vizepräsident der Handwerkskammer bei der Segnung des Friedenskreuzes vor der Kirche Sankt Georg.

Kolpingverband fördert die Bildungsarbeit im Handwerk

Der Verband, den der Handwerker und Priester Adolph Kolping im 19. Jahrhundert als Katholischen Gesellenverein gründete, förderte schon früh Selbstorganisation und Bildungsarbeit im Handwerk. In einer ökumenischen Andacht am neu errichten Friedenskreuz wurde unter Leitung von Pfarrer Michael Stabel und der evangelischen Pfarrerin Susanne Dietrich in Wort und Gebet auf die Bedeutung des Friedenskreuzes hingewiesen. Am Kreuz Christi zerbreche jegliche Gewalt und von Ostern her entfalte sich unumkehrbar der Frieden unter den Menschen. Pfarrer Stabel segnete das Kreuz, Diakon Andreas W. Stellmann. Diözesanvorsitzender des Kolpingwerkes, besprengte es mit Weihwasser.

Mit der Errichtung des Friedenskreuzes haben die Handwerker, 80 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges Hand angelegt für den Frieden in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt.

In verschiedenen Sprachen steht das Wort „Frieden“ auf dem Kreuz, das die ständige weltweite Friedensaufgabe symbolisiert, aber auch das Friedensengagement in einem Land, in dem Menschen aus allen Völkern wohnen und arbeiten. Vor dem Friedenskreuz wollen Kolping und Handwerker künftig regelmäßig für den Frieden beten. rb

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