Freier Eintritt ins Museum

Das Deutsche Zeitungsmuseum hat wieder geöffnet

WADGASSEN Das Deutsche Zeitungsmuseum in Wadgassen ist wie alle anderen Einrichtungen der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz wieder zu den regulären Öffnungszeiten zu besichtigen. Das Zeitungsmuseum gewährt dabei vorerst freien Eintritt.

Für den Museumsbesuch in Zeiten der Pandemie hat dabei der Schutz der Besucher oberste Priorität. Für einen Besuch werden dabei dieselben Verhaltensvorgaben zugrunde gelegt, die auch für den Besuch von Geschäften und die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln gelten.

Die Einhaltung der geltenden Abstandsregeln wird durch die Festsetzung einer maximalen Anzahl von Besuchern gewährleistet. Neben einer angepassten Wegeführung wird eine erhöhte Reinigungsfrequenz, das verbindliche Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und die Nutzung von Desinfektionsmittelspendern die Sicherheit während des Museumsbesuchs unterstützen. Alle Besuchsregeln werden auf entsprechenden Schildern erklärt.

Im Rahmen der aktuellen Beschränkungen des öffentlichen Lebens werden bis auf Weiteres keine öffentlichen Führungen und Workshops stattfinden können.

Auch der Familien-Workshop am Sonntag entfällt vorerst. Neben der ständigen Ausstellung zur Presse- und Druck­geschichte ist auch die Sonderausstellung „Faszination Mond“ weiterhin zu besichtigen.

Allerdings haben die aktuell geltenden Hygieneregeln zur Folge, dass alle Experimentierstationen der Ausstellung entfernt werden mussten. Dadurch verliert die Ausstellung ihren Charakter als ‚Mitmachausstellung für Kinder‘, wie der ursprüngliche Untertitel ­lautete.

Gleichwohl bietet die Ausstellung nach wie vor einen kurzweiligen und lehrreichen Rundgang mit vielen Informationen und Exponaten über den Mond, das Weltall und die Raumfahrt, der sich sowohl für Kinder als auch für Erwachsene eignet.

Als Ausgleich für die entfallenen Workshop-Stationen bietet das Museum eine Bastelbox zum Mitnehmen an, in der Material und Anleitungen zu den Experimentierstationen enthalten ist. Auf diese Weise können die jungen Museumsbesucher die Experimente und Workshops zu Hause durchführen.

Eine weitere Sonderausstellung wird im Deutschen Zeitungsmuseum ab dem 4. Juli zu sehen sein: „Wilde Zeiten – Fotografien von Günter Zint“. Zint ist einer der bekanntesten Fotografen der deutschen Nachkriegsgeschichte. So entstanden im Auftrag des „Spiegel“ Fotoreportagen, die Günter Zint zu einem der wichtigsten Chronisten der 68er-Bewegung werden ließen.

In den 1970er und frühen 1980er Jahren hielt er Aktionen der Friedens- und Anti-Kernkraft-Bewegung fest. „Wilde Zeiten“ ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Günter Zint und dem Deutschen Zeitungsmuseum, und zeigt eine Auswahl seiner bekanntesten Arbeiten. red./jb

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