Fotoreportage über eine Reise nach Sambia

Freunde des Abenteuermuseums und die VHS laden in den Schlosskeller ein

SAARBRÜCKEN Die „Freunde des Abenteuermuseums“ und die Volkshochschule Saarbrücken laden am Freitag, 23. November, um 18 Uhr zu einer Live-Fotoreportage über Sambia in den Schlosskeller Saarbrücken ein. Referieren werden die in Quierschied wohnhaften Silvia und Werner Herrmann.

Bei Ihren Reisen liegt ihr Fokus immer darauf, ein möglichst ursprüngliches, authentisches Afrika zu erleben, abseits der gängigen Routen. Start der Reise war der Malawi-See in Malawi. Primäres Ziel war jedoch das 900 km lange Luangwa-Tal im Nordosten Sambias, ein touristisch vollkommen unerschlossenes Gebiet.

Während der Regenzeit werden die Böden im Luangwa-Tal so stark aufgeweicht, dass sie praktisch unpassierbar sind. Ein Gebiet in der Größe Brandenburgs wird für mehrere Monate undurchdringlich, weil der wilde Seitenfluss des Sambesi die wenigen Fähren und Offroad-Pisten zerstört hat.

„Wir haben in Afrika schon viel erlebt, aber das Luangwa-Tal war in vielerlei Hinsicht eine vollkommen neue Erfahrung“, berichtet Werner Herrmann. „So mussten wir stets vor gereizten, angriffslustigen Elefanten auf der Hut sein, denn wegen der Wilderei sind die Elefanten in diesem Gebiet äußerst aggressiv.“

Trotzdem schlugen die Beiden, so oft es ging, ihr Zelt an besonders schönen Stellen in der Wildnis auf. Die Reise führte sie weiter Richtung Westen über die Hauptstadt Lusaka in den für seine Artenvielfalt bekannten Kafue-Nationalpark und bis zu den Victoriafällen.

Nun sind Silvia und Werner Herrmann wieder zurück mit interessanten Anekdoten und Fotos von einzigartigen Landschaften, faszinierenden Menschen, buntem, pulsierendem Leben links und rechts der ruppigen Straßen und einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.red./tt

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