Finale für Bachs Orgelzyklus

Andreas Rothkopf spielt die „Kunst der Fuge“

SAARBRÜCKEN Fünfzehn Konzerte in vier Saarbrücker Kirchen, volle Kirchenbänke, ein aufmerksames und begeistertes Publikum und große Musik, die den Komponisten Johann Sebastian Bach in seiner ganzen Entwicklung vom Orgelschüler bis zum unerreichten Meister des Kontrapunkts zeigt – das ist die Bilanz des Orgelzyklus von Andreas Rothkopf, der am 1. Januar 2018 begonnen hat und nun in Saarbrückens größter evangelischer Kirche zu Ende geht: Am Sonntag, 23. Juni, 17 Uhr wird in der Ludwigskirche die „Kunst der Fuge“ die Aufführung des gesamten Orgelwerks Johann Sebastian Bachs abschließen. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte geben.

Die „Kunst der Fuge“ ist ein Höhepunkt im kompositorischen Werk Johann Sebastian Bachs. In 14 Fugen und vier Kanons zieht er am Ende seines Lebens noch einmal alle Register seiner Kunst. Viele Fragen und Legenden ranken sich um den großen Zyklus, den Bach aufgrund seiner Erblindung nicht mehr vollenden konnte: die vierzehnte große Quadrupelfuge ist Fragment geblieben.

Andreas Rothkopf ist seit 1986 Professor für Orgel an der Hochschule für Musik Saar. Der Arbeitsschwerpunkt des mehrfachen Preisträgers renommierter Wettbewerbe (u.a. Franz-Liszt-Wettbewerb in Budapest) liegt auf der deutschen Romantik und den Kompositionen Bachs. Seine Gesamtaufführung von Bachs Orgelwerk in vier verschiedenen Saarbrücker Kirchen erwies sich als Publikumsmagnet und hat außergewöhnlich viele Besucher angezogen.red./tt

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