FFP2-Maske in Bus und Bahn

Ab Inzidenz von 100 im gesamten Saarland

Saarbrücken. Mit Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes des Bundes am 23. April gelten in den Bussen und Bahnen im saarVV neue Regeln zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Fahrgäste.

Im neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes wird mit sofortiger Wirkung und vorab bis spätestens 30. Juni 2021 für die Landkreise im Saarland und für den Regionalverband Saarbrücken nach Inzidenzzahl unterschieden. Ab einem Wert von 100 in drei Tagen in Folge sind ausschließlich FFP2-Masken oder vergleichbare Atemschutzmasken der Normen KN95 und N95 erlaubt. Einfache OP-Masken oder medizinische Masken reichen nicht mehr aus.

Die Masken müssen auch an den Haltestellen getragen werden. Unverändert sind Kinder bis sechs Jahre und Menschen mit Attest vom Tragen der Masken ausgenommen.

„Angesichts der ständig wechselnden Inzidenzwerte im Saarland empfehlen wir allen Fahrgästen, in den nächsten Wochen grundsätzlich FFP2-Masken zu verwenden“, betont Elke Schmidt, Geschäftsführerin im saarVV. „Generell appellieren wir – wie schon seit Beginn der Covid-19-Pandemie – an die Eigenverantwortung unserer Fahrgäste. Es gilt nach wie vor möglichst ausreichend Abstand zu anderen Fahrgästen und zum Fahrpersonal zu halten, Einkaufs- und Besorgungsfahrten auf Zeiten zu verschieben, in denen Berufspendler nicht unterwegs sind, und die Hygienehinweise der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts zu beachten.“red./tt

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de