Feuerwehreinsatz in Hüttigweiler

Feuerwehr hatte ungewöhnlich lange mit Kaminbrand zu kämpfen

HÜTTIGWEILER Am späten Nachmittag des 25. März kam es in Hüttigweiler zu einem Kaminbrand. Der Löschbezirk Ost sowie die Drehleiter des Löschbezirks Illingen wurden an die Einsatzstelle alarmiert.

Vor Ort bestätigte sich der Rußbrand im Kamin. Das Haus war stark verraucht. Es befanden sich noch Personen im Gebäude, welche von den Einsatzkräften mit Atemschutzgeräten gerettet und ins Freie gebracht wurden, welche danach vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht wurden.

Zur Unterstützung der Feuerwehr war auch der zuständige Bezirksschornsteinfeger vor Ort.

Durch die Drehleiter wurde der Kamin von oben mehrmals ausgekehrt um den Verschluss im Kamin zu beseitigen. Der Einsatz stellte sich im Laufe der Arbeiten als schwierig heraus, da der Kamin immer wieder begann sich zu verschließen.

Aufgrund des massiven Atemschutzeinsatzes wurde im Laufe des Einsatzes der Löschbezirk Welschbach zur Einsatzstelle nachalarmiert.

Der Kamin wurde ständig von den Einsatzkräften in allen Etagen mit Hilfe von Wärmebildkameras kontrolliert. Hier wurden hohe Temperaturen gemessen, die weiterhin kontrolliert wurde. Die Arbeiten der Feuerwehr wurden ständig zusammen mit dem Bezirksschornsteinfeger durchgeführt.

Der gesamte Einsatz zog sich für die Einsatzkräfte über vier Stunden hinweg. Zur Nachschau hat am nächsten Morgen der Bezirksschornsteinfeger wieder die Feuerstelle und den Kamin kontrolliert. Vor Ort waren auch der Wehrführer sowie die Polizei.red./eck

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