Feuerwehr im Wandel der Zeit

Erste Kreis-Heimatausstellung in Merzig

MERZIG Am Sonntag, 15. September, startet die erste Kreis-Heimat-Ausstellung in der Verantwortung der Kulturstiftung für den Landkreis Merzig-Wadern. In Kooperation mit der Stadt Wadern ist eine spannende Ausstellung unter dem Titel „Retten – Löschen – Bergen – Schützen. Die Feuerwehren Merzig-Wadern im Wandel der Zeit“ entstanden, kuratiert von Christina Pluschke, Leiterin des Stadtmuseums Oettinger Schlösschen in Wadern.

Weitere Ausstellungen im Wechsel geplant

„Dies ist die erste von weiteren Wechselausstellungen zum Thema Kreisheimatgeschichte, die wir unter der Verantwortung der Kulturstiftung im Abstand von zwei Jahren zeigen.

Die Freiwillige Feuerwehr ist ein elementarer Bestandteil der Hilfskräfte im Landkreis. Daher freut es uns sehr, dass wir mit vielen Leihgaben die Feuerwehr mit dieser besonderen Ausstellung in den Fokus rücken können“, erklärt Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich. Ehrenamtlich bei der Feuerwehr aktiv zu sein, erfordert ein besonderes Maß an Einsatz. Wer aktiv ist oder war, muss für sein Ehrenamt – im wahrsten Sinne des Wortes – „brennen“, um die Stunden für das Gemeinwohl zu leisten. Für viele Feuerwehrleute ist dieses Engagement eine Berufung, der sie oft zeitlebens mit Leidenschaft nachgehen. Hinzu kommt die Kameradschaft untereinander. Jochen Kuttler, Bürgermeister Waderns, führt an: „Die Feuerwehr ist eine Institution, die tief in der Bevölkerung unserer Städte und Gemeinden verwurzelt ist“.

Was wird gezeigt?

Anhand vieler Ausstellungsstücke werden die Veränderungen des Feuerwehrwesens nachvollzogen. Dies bezieht sich sowohl auf die wachsenden Herausforderungen und Aufgaben, als auch auf die technische Entwicklung.

An den beiden Ausstellungsorten, Museum Schloss Fellenberg in Merzig und Oettinger Schlösschen, werden zudem lokale Schwerpunkte aufgegriffen, die innerhalb der Ausstellung präsentiert werden.

Bis zum Ende der Ausstellungen in Wadern und Merzig am 9. Februar sind die Öffnungszeiten beider Standorte donnerstags, freitags und sonntags von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.red./ti

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