Festes Schulprofil verankert

Staatssekretär verleiht Siegel: Schengen-Lyzeum ist jetzt „Schule der Nachhaltigkeit“

SAARBRÜCKEN/PERL Das Schengen-Lyzeum Perl ist jetzt „Schule der Nachhaltigkeit“ im Saarland. Mit der Verleihung des Siegels durch Bildungsstaatssekretär Jan Benedyczuk ist der Anerkennungsprozess als „Schule der Nachhaltigkeit“ abgeschlossen. Damit erhält das Schengen-Lyzeum künftig finanzielle Zuschüsse für bis zu fünf Veranstaltungen pro Jahr, die mit außerschulischen Bildungspartner aus dem Netzwerk „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ durchgeführt werden.

„Es geht darum, dass unsere Schüler lernen, wie wichtig sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln – im Kleinen, wie im Großen – für uns alle ist. Das geht in einer ‚Schule der Nachhaltigkeit‘ besonders gut. Ich finde es großartig, mit welchem Engagement die Schulleitung, das gesamte Schul-Team und die Schüler am Schengen-Lyzeum zusammen gearbeitet haben, um ‚Schule der Nachhaltigkeit‘ zu werden“, erklärt Benedyczuk.

Um als „Schule der Nachhaltigkeit“ anerkannt zu werden, hat das Schengen-Lyzeum Perl in einem Beteiligungsprozess sein Leitbild überarbeitet und „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) fest im Schulprofil verankert. Dazu gehört, dass bereits verschiedene Maßnahmen und Projekte durchgeführt wurden. Beispielsweise haben die Schüler des luxemburgischen Zweigs der Schule in der 10. Klasse „Mini-Entreprises“ gegründet und sich dabei mit den Themen „Nachhaltigkeit“ und „Upcycling“ auseinander gesetzt, darunter ein Mini-Unternehmen, das sich auf den Verkauf von „Fairen Smoothies“ spezialisiert hat. Diese wurden sowohl bei Schulveranstaltungen als auch Veranstaltungen außerhalb der Schule verkauft.

Zudem wurden „nachhaltige“ Arbeitsgemeinschaften gegründet, die sich mit BNE-Themen befassen. Die AGs sind zweistündig und können von Schülern der Jahrgangsstufen 5, 6 und 8 jeweils für ein Schuljahr gewählt werden. Angeboten werden die Tier-AG, die Schulgarten-AG, die „Kochen – gesunde Ernährung-AG“, die Bienen-AG, eine Fahrradwerkstatt, die „I-do-AG“ sowie die Projektwoche „Nachhaltigkeit“ in der Klassenstufe 10.

Außerdem hat die Schulleitung einen BNE-Beauftragten ernannt und dafür Entlastungsstunden bereit gestellt - wichtige systemische Schritte auf dem Weg zu einem ganzheitlich nachhaltigen Lernort.

red./ti

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